Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Cherokee-Friends. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

41

04.01.2017, 19:23

Ich denke, hier ist jetzt viel diskutiert worden, mit ersichtlich unterschiedlichen Meinungen, aber ich glaube eines heraus zu lesen.
Wir alle wollen den Wolf wieder in Deutschland, aber bitte so dass er nicht stört, nicht gefährlich wird und kein Nahrungs- oder Wirtschafts"-Konkurrent, wird (übrigens ähnlich wie beim Wisent oder teilweise sogar wie beim Rotwild) Nur eine Lösung oder einen Lösungsvorschlag habe ich bis jetzt nicht gelesen.

Daher hier mal mein geistiger Erguss:
1. zum Schutz der Nutztierhalter, zahlender Jäger und nicht wehrhaften Mitbürger (ich denke jetzt mal an Kinder)
darf der Wolf nicht in "allen" frei zugänglichen Wäldern und erst recht nicht in Siedlungen auftauchen..
2. In privaten Wäldern ist er aus den Gründen zu Punkt 1 entweder nicht gern gesehen oder genauso nicht zulässig
3. Das "Volk" (meistens nicht vom Kontakt betroffene und "Immer"-Naturliebhaber will den Wolf im Wald,
natürlich genauso wie die die Ahnung haben und ihn wollen.

Da bleibt meiner Meinung nach nur eine Möglichkeit:
Wir siedeln den Wolf in kontrollierten Mengen (dem Jagdwild entsprechend) in Staatsforste (die sind ja Bürgereigentum) an und zäunen diese gegen Wildausbruch ein.
Das natürlich so dass das freie Waldbegehungsrecht für den Bürger nicht behindert wird und alle "mutigen" und interessierten nach wie vor durch natürliche Wälder gehen können.

Wenn das "Volk" Natur haben will und entsprechende politische Führungen wählt die dieses mit Sachverstand umsetzen
(wer diese Partei kennt, bitte mir mal nennen) wüsste ich nicht was dagegen spricht unsere Staatsforste zu echten Naturschutzgebieten
mit dem ursprünglich in Deutschland heimischen Wild zu renaturieren.
zum Wohle aller.

Falls das nicht deutlich wird: Ich bin dafür

Bleibt nur die Frage wie umsetzen?
- Mit welchen Wählern
- Mit welcher politischen Führung
- Mit welchen Maßnahmen

Bitte mal um ehrliche konstruktive Meinungen ob dieses eine Basis sein könnte, wenn es geht mit Beantwortung der Fragen.
Vielleicht rollt ja irgendwann aus unseren Ergüssen ein Stein, der etwas bewegt

Grüße

Detlef

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

42

16.01.2017, 20:53

Schade, ich dachte hier käm noch was

hugo

Profi

Beiträge: 1 390

Wohnort: Marieney/Vogtland

Beruf: Makler für Versicherungen, Immobilien und Sports

  • Nachricht senden

43

18.01.2017, 09:01

@numuhua,

was soll denn da noch kommen, Du sagst doch selbst "das nur die Ahnung haben die den Wolf im Wald wollen", dass Politiker Sachverstand haben bezweifele ich ganz stark. Das sehe ich in meiner Branche und ein kleines Beispiel aus einer anderen Rubrik, unsere Verteidigungsministerin, war noch nie bei Militär, hat also noch nie eine militärische Laufbahn durchlaufen und kümmert sich um die Verteidigung des Landes und das Wohlergehen der Truppe. Da kann ich Dir noch andere Beispiele nennen, auch aus Forschung, Natur und Artenschutz, da sind die meisten Köpfe nicht aus dem Fachgebiet, da geht es nur um sich persönlich zu profilieren.

LG Hugo
FREUNDE sind wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN, aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

44

18.01.2017, 18:55

Hallo Huge,

Danke für die Antwort.
Ich glaube ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt, ich meinte nicht die "die Ahnung haben" alleinig, sondern habe diese in den "Interessengruppen inkludiert.
Mit denen die Ahnung haben meine ich die, die sich von Berufswegen mit den Wölfen beschäftigen (und zwar nicht am Schreibtisch, sondern im Wald)
Natürlich gibt es die die Ahnung haben (Betroffene) auch unter denen die den Wolf nicht wollen, die habe ich als Jäger, Nutztierhalter, etc. gemeint.
Über unsere Politiker müssen wir nicht disktutieren, da sind wir mehr als einer Meinung (kenne kein Unternehmen mit einer derartigen Anzahl ahnungsloser, profilierungssüchtiger Schwachköpfen)

Deswegen habe ich das ja auch ein bisschen frotzelnd fordernd geschrieben, denn wenn etwas passieren soll (egal in welche Richtung) muss ich mich fragen, wie ich die Schwachköpfe in die gewollte Richtung lenken kann (bis jetzt gibt es ja keine Richtung, sondern nur ein Zuschauen der Entwicklung mit Maßnahmen = ahnungslosem Aktionissmus (mal nach "rechts oder links") je nachdem welche Fraktion gerade am lautesten protestiert.
Da bleibt meiner Meinung ja nur eins:
Richtung festlegen, Vorschlag verbreiten, Mehrheit für den Vorschlag suchen, Vorschlag mit Kompromissen verfeinern, Mehrheit bilden, Maßnahmen festlegen, umsetzen (ach so, Verantwortliche und Arbeiter festlegen)
mit meinem Kommentar wollte ich mal zu "Vorschlag verbreiten" vorstossen und sehen, ob sich eine Mehrheit findet..
Die Richtung hätte ich ja quasi damit auch schon vorgegeben.
Die Resonanz zeigt mir aber, dass bereits an diesem Punkt das Vorhaben scheitert.
Denn die eigentliche Arbeit käme dann ja noch mit Öffentlichkeitsarbeit, Zeitungsartikeln, etc. zum Punkt Mehrheit bilden und dann erst richtig noch wenn es zu dem Punkt Maßnahmen festlegen und umsetzen kommt, denn hier müssen unter und mit viel Druck Schwachköpfe überzeugt und gelenkt werden-halt Politik gemacht werden.
Und mit dem jetzigem Scheitern tut es mir dann leid für die negativ vom Wolf Betroffenen und letztlich auch für den Wolf, denn der wird in den nächsten 10 Jahren wieder verlieren (verschwinden)
Habe gerade vor einer Woche aus erster Hand erfahren, dass ein Wolf im Jagdrevier entdeckt wurde, jetzt ist der Wolf weg
(wo, wie und durch wen entfällt hier aus Datenschutzgründen)

45

18.01.2017, 20:30

Schade, ich dachte hier käm noch was

Was zeichnet eine qualifizierte Antwort aus?

Sorry aber ich habe angenommen das dir das Hobbitkraut aus gegangen ist, aber hier kommt noch was oder eine Fabel


Eine qualifizierte Antwort ist eine Beantwortung durch eine Person mit der notwendigen Qualifizierung, die für die Beantwortung notwendig ist. In anderen Worten: eine Antwort von einem, der Ahnung hat, bzw. eine Antwort mit inhaltlicher Qualität. Die notwendige Qualifizierung bzw. die inhaltliche Qualität wird auch mit durch die anvisierte Zielgruppe vorgegeben, da Antworten immer auch auf den Fragesteller zugeschnitten sein müssen.

Manchmal meint man auch mit unqualifiziert, dass mit der Antwort (meist provokativ) ein notwendiges Niveau unterschritten wurde.

Umgangssprachliche Synonyme für unqualifizierte Antworten sind Gefasel, Gelaber, Stuss, Blödsinn, hohle Phrasen dreschen usw.



Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage ist praktisch nicht möglich; sie wäre so allgemein, dass sie zwar vielleicht qualifiziert, aber unnütz wäre. Versuchen wir es trotzdem:

Vorbedingung für eine qualifizierte Antwort ist es, die Frage und den Fragenden ernst zu nehmen und die Intention zu verstehen. Erst dann kann das Informationsbedürfnis (oder auch Kommunikationsbedürfnis) des Fragenden befriedigt werden. Lehne ich beispielsweise abends einsam am Tresen meiner Eckkneipe, und eine umwerfend attraktive Blondine haucht mir die Frage ins Ohr: "Haben Sie vielleicht Feuer für mich, junger Mann?", dann wäre die Antwort "Nö." evtl. sowohl sachlich zutreffend als auch ehrlich, aber in diesem Kontext nicht sonderlich qualifiziert.

Eine qualifizierte Antwort passt also zur Frage; sie nimmt den Fragenden und sein Anliegen ernst; sie ist sachlich korrekt und der Situation angemessen; und sie umfasst, wenn geboten, auch eine Begründung. Wird man z.B. nach der aktuellen Uhrzeit gefragt, verlangt eine qualifizierte Antwort nicht zwingend auch die Angabe der Sekunde (sachliche Korrektheit, Angemessenheit); auch der Versuch einer Begründung der Antwort dürfte hier eher skurril wirken.

Und aus der qualifizierten wird eine endlich gute Antwort, wenn sie dem Fragenden ein Lächeln ins Gesicht zaubert.


@ Hugo ich kann der Agrumentation (ausser beim Wolf)nur bei pflichten.

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

46

19.01.2017, 20:26

Hallo Huskywolf,
danke für die Ausführung in die Welt der Rhetorik.
Verstehe aber nicht ganz, was das mit dem Thema, bzw. meinem Kommentar zu tun hat,
außer der Begründung warum ich keine Antwort bekomme.
Ist auch egal, für mich ist das Thema gestorben, (hier im Forum, ebenso wie sonst in der Öffentlichkeit wie ich selber mit dem Thema umgehe ist ja schon diskutiert worden )ist halt zu kompliziert für den "normalen" deutschen Bundesbürger.
Ich reihe mich somit ein in die schweigend Abwartenden und darauf Hoffenden das schon alles gut geht weil es ja bestimmt irgend jemand gibt der sich kümmert.
Zum Glück darf ich am Wochenende mal wieder in ein Bundesland mit Wolfsbestand zum Jagen, werde es halten wie ein Kavalier,
genießen und schweigen

47

19.01.2017, 20:52

Das Versagen einer Elite beginnt damit,daß sich die Falschen dafür halten.

Beiträge: 81

Wohnort: Im Berg, am Berg, und um den Berg herum

Beruf: ITler

  • Nachricht senden

48

19.01.2017, 21:02

Wieso ist das zu kompliziert für einen "normalen" Bundesbürger? Du bist für mich ganz schön überheblich...

Der Wolf ist für mich ein zweischneidiges Schwert, er hat eigentlich in der modernen dichtbesiedelten BRD nichts mehr verloren, mit ein paar Ausnahmen, wie die großen Waldgebiete an der tschechischen oder polnischen Grenze, oder in den Nationalparks, in großen gesperrten Gebieten wie der Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort wurde erst ein oder 2 Wölfe gesichtet, es gibt auch genug Wild zum Jagen für die Tiere, daher ist dort nicht mit Nutztierschaden zu rechnen. Wenn der Wolf sich allerdings in Bereiche verirrt, wo mit Schaden für Nutztier oder Mensch zu rechnen ist, muß er wieder entfernt werden.

Wir können unser Land nicht mit Kanada vergleichen, wo man oft 100 KM oder mehr fahren muss um den nächsten Menschen zu treffen...
Erik - the master of desaster

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet
(Samuel Langhorne Clemens)

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

49

20.01.2017, 19:42

.Huskywolf,
ich halte mich nicht für Elite!!!!! (falls du das meinst)
Ich bin nur ein "normaler " Bürger (wobei mir der Begriff selber nicht gefällt)
und ich finde schon lange kein Gefallen mehr an den Idioten, die dieses Land glauben zu lenken..
Huskywolf, bezeichnen wir diese mal als die von dir aufgeführte Elite.

Aber auch ein normaler Bürger darf eine Meinung haben und ich denke, diese auch mal vorschlagsmäßig kund tun,
mit der Intention etwas zu bewegen von dem man glaubt, dass es richtig und wichtig sein könnte.
Über meine Art das zu tun kann man streiten, muss man aber nicht.
Meine Art ist wohl begründet durch die Führung von 45 Mitarbeitern, den täglichen Umgang mit mehr oder weniger zufriedenen Kunden und Lieferanten, die auch alle immer eine eigene Meinung haben und alle wollen unter einen Hut gebracht werden mit einem Ziel:
Ein gesundes Unternehmen zu erhalten.

Meine Anmerkung "schade" sollte nicht provokativ sein, sondern lediglich mein persönliches empfinden ausdrücken, aber immerhin hat dies zu zwei Antworten geführt, also nicht ganz umsonst.

Erik,
Danke, das ist eine ehrliche und konstruktive Meinung, genau das wollte ich. Es zeigt mir dass mein Vorschlag nicht ganz falsch ist.
staatlich kontrollierte, große, menschenarme Gebiete einzuzäunen um den Wolf dort zu halten um Mensch und Wolf gegeneinander zu schützen.

Beiträge: 81

Wohnort: Im Berg, am Berg, und um den Berg herum

Beruf: ITler

  • Nachricht senden

50

20.01.2017, 22:40

@numutua: Du hast Dich zumindest für mich mißverständlich ausgedrückt, wenn Du es in "einfacheren" Worten und nicht so "geschwollen", so sagt man bei uns in der Oberen Pfalz über die Ausdrucksweise der "Eliten", wäre es vielleicht einfacher gewesen.

Wir haben fast einen ähnlichen Werdegang wie ich aus Deiner Erklärung sehe, ich habe früher nach anderen Zwischenschritten als Entwicklungstechniker in einem Ingenieurbüro mit Fachrichtung Maschinenbau/Formenbau/Musterbau gearbeitet. Mittlerweile bin ich bei einem PC-Hersteller im Servicebereich tätig (Leiter PC-Reparaturabteilung) und dort auch als Ansprechpartner im Bereich Händler / Servicetechniker / Endkunde tätig um per Kommunikationsmittel Fehler zu lokalisieren, einzugrenzen und entsprechendes an Ersatzteilen, bzw. unsere Techniker zum Endkunden zu schicken, wenn ein entsprechender Vor-Ort-Servicevertrag besteht.

Ich weis nicht, ob Dir klar ist, wie viel sog. PC-Techniker oder Informatiker ich ihren eigentlichen Job erklären muss, damit sie die Fehler lokalisieren können, bzw. wie viele eigentlich mich nicht betreffende Fragen zu Software an mich gerichtet werden.

Die Beschäftigung mit verschiedenen Epochen der Zeit nutze ich neben Motorradfahren zur Entspannung...
Erik - the master of desaster

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet
(Samuel Langhorne Clemens)

hugo

Profi

Beiträge: 1 390

Wohnort: Marieney/Vogtland

Beruf: Makler für Versicherungen, Immobilien und Sports

  • Nachricht senden

51

23.01.2017, 21:05

heute um 20:15 Uhr

auf 3Sat kam ein sehr guter Film zum Thema. "Netz - Die viele Wölfe der Schweiz". Ihr findet den Film bestimmt in der Mediathek-

LG Holger Fritzsch
FREUNDE sind wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN, aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

Beiträge: 81

Wohnort: Im Berg, am Berg, und um den Berg herum

Beruf: ITler

  • Nachricht senden

52

23.01.2017, 22:24

Und in "Hart aber Fair" eine Diskussion zu dem Thema
Erik - the master of desaster

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet
(Samuel Langhorne Clemens)

numutua

Anfänger

Beiträge: 35

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

53

24.01.2017, 18:40

War am Wochenende in Hessen auf Jagd, darf verkünden dass ein Wolf auf 30 - 50 m in freier Natur genauso schön ist wie im Zoo.
Angst hatte weder einer der Treiber noch einer der Jäger
(ein aufgescheuchter Wolf rennt einfach nur um sein Leben - was keine Aussage noch eine Wertung oder Meinungsbildung ist zum Thema generell oder für den Fall dass ein hungriger Wolf oder gar ein Rudel in menschliche Nähe kommt)
Geschossen hat ihn niemand.
Die Meinungen sind selbst unter den anwesenden Jägern so unterschiedlich gewesen, dass es beim Schüsseltreiben zu anregenden, teils heiter lustigen, teils durchaus ernsten emotionalen Diskussionen geführt hat.
Kann empfehlen das als Erfahrungs- und Wissensquelle zu nutzen

54

29.01.2017, 19:44

Hallo Hugo

Guter Tip , Danke sehr gute Doku und ein sehr gutes Fazit und Schlußwort zum Thema

auch bei You Tube zu haben

dye
dye
dye
dye