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Udiyvli waya

unregistriert

1

26.07.2014, 18:47

Wölfe!

Wir sind nicht allein auf dieser Erde!

http://www.wolves.de/index_g.phtml

Blackmorrow

unregistriert

2

28.07.2014, 07:16

Zum Glück.
Hier in der Heide kann ich manchmal schon Wölfe hören. Im Nachbarort hat ein Schäfer auch schon zwei Schafe eingebüßt. Aber (noch zumindest) nimmt man das hier mit Humor.

hugo

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3

28.07.2014, 09:26

die Wölfe in der Kulturlandschaft.

das ist erst der Anfang der Probleme die da noch kommen werden. Leider haben wir in Deutschland keine Wildnis mehr sondern nur noch eine Kulturlandschaft. Somit fehlen die Rückzugsmöglichkeit für diese Tier um den Menschen aus dem Weg zu gehen. Das zweite Problem ist, das der Wolf ein sehr anpassungsfähiges Tier ist, dass heißt er wird seinen Platz in Dörfer und Städten finden, leider sind wir nicht so anpassungsfähig. Ich hoffe das wenn es zu den erwarteten Problemen kommt, nicht die Jäger wieder hinhalten müssen. Ich werde keinen Wolf schießen, sollen die Leute das machen, die der Meinung sind das es eine gute Idee war die Wölfe in einer Kulturlandschaft anzusiedeln. In der Lausitz gibt es kein Muffelwild mehr, das war mal ein Gebiet mit dem höchsten Bestand. Der Rehwildbestand ist in Sachsen um 40% zurück gegangen, wie weit wird das noch gehen frage ich mich. An Rotwild oder Schwarzwild trauen sie sich nicht, denn das Wild ist zu wehrhaft und zu groß. Es ist auch viel leichter aus einer Schafherde sich die Mahlzeit zu holen. Ich war vor Jahren noch für das Wolfsprojekt, heute denke ich etwas anders darüber. Der sächsische Staatsforstminister will ja am liebsten einen Wildfreien Wald, daher auch die hohen geforderten Abschussquoten. Da frage ich mich von was sollen die Wölfe leben??? Also auch hier haben die Politiker nur Stroh in der Birne und auch das ist sehr minderwertiges Stroh.

LG Hugo
FREUNDE sind wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN, aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

harty

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4

28.07.2014, 09:58

Hallo hugo,
kann dir da nur Recht geben, auch ich bin dagegen wilde Raubtiere (z.B. Wölfe und Lux) hier in Deutschland anzusiedeln.
Anhand des Bären Bruno hat man doch gesehen was am Ende mit einen Raubtier passiert. ;(
harty

Udiyvli waya

unregistriert

5

28.07.2014, 23:28

Hallo Hugo!

Das "Stroh" ist so minderwertig, das es nicht mal Brennt!

Udiyvli waya

6

29.07.2014, 23:18

Sorry Jungs

aber das ist wirklich Grimms Propaganda.Es gibt einen schönen Jägerspruch: Wo der Wolf lebt ,lebt der Wald.
Es gibt Landerreien, Männer ,da leben ,lebt die Bevölkerung mit dem Wolf, Die Probleme macht sich der Mensch selber.
Einige Thesen die hier vorgebracht werden sind auch schon wissenschaftlich wiederlegt worden. Ein Besuch im Wolfshaus würde hier gut tun. Ich glaube auch nicht das hier das richtige Forum ist um hier Blindlings Propaganda zu betreiben.Zu dem hatten unsere Vorbilder auch ein gesundes Verhältnis zu den Wölfen.
Von einem Jäger zum andern. Meine Herren Jäger vielleicht sollte ihr Geschichte unde Geschichten mal trennen und das Handwerk mal zeitgemäß überdenken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »huskywolf« (29.07.2014, 23:25)


Blackmorrow

unregistriert

7

30.07.2014, 10:13

Hier in der Heide gibt's so viel Rotwild, das kriegen die Jäger gar nicht mehr geschossen. Da werden auch noch ein paar wölfe von satt die ja dann auch die schwachen und kranken Tiere rausfressen. Natürliche Hegehelfer, quasi.
Die Rehe jedenfalls kommen hier auch in den Garten, und wenn ich dazu Zeit hätte könnte ich bestimmt auch welche handzahm füttern. Die jäger bräuchten, entsprechende Wohnlagen vorausgesetzt, gar nicht mehr zum Wild gehen sondern einfach auf dem Balkon warten.
Das Problem liegt in der Zucht von Schafen die, zumindest hier in der Heide und auf den Deichen essentiell notwendig sind, aber so lange der Staat da die Schäden bezahlt und die Schäfer realistische Forderungen stellen (gegenwärtiger Schlachtpreis, nicht ein vielfaches desselben) ist bestimmt für Wolf und Mensch auch gemeinsam genug Platz. Lediglich ältere Damen deren Enkelinnen rote Mützen tragen seien etwas zur Vorsicht gemahnt:)

old man

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8

30.07.2014, 12:51

hallo Blackmorrow,

zu DIESER Antwort kann ich Dir nur gratulieren! :thumbup: :thumbsup: :D :D :D :D

Leider aber sind Stereotypen nicht auszumerzen! ;(

Und das gilt nicht nur für "Indianer" und "Wölfe" :!: :rolleyes:

old man
je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich!

9

30.07.2014, 20:11

Ich denke der Wolf gehört in unsere Landschaft wie der Bisons in die Prärie. Und da finden wir es ja auch toll und romantisch usw. Ich glaube auch diverse Schäfer Werden nicht verhungern wenn da eine überschaubare Anzahl von Tieren fehlt. Der Mensch ist doch einfallsreich und versteht es sich zu schützen. :thumbup:
Grüße C.

10

30.07.2014, 20:59

Haben wir nicht eh eine "überbevölkerung " unserer Wälder mit Schwarz- und /RehRot/Dammwild, nur das Niederwild wie Fasanen, Wachtel usw. ist weitestgegehnd abgeschossen und fehlt. Früher gab es hier bei uns Fasane oder andere aber durch das fehlen von geeigneten Rückzugs- oder Brutmöglichkeiten wie u.a Hecken ;( ! In Berlin sind es unter anderem ca.600 Wildschweinfamilien und Füchse, in Nordhessen eingeschleppte Waschbären die den Menschen auf den Pelz rücken aber das ist ein übergreifendes Problem nicht nur in Deutschland, in Bulgarien spazieren Nachts Bären und Wölfe durch die Strassen und plündern Mülltonnen und verwüsten Gärtensogar ganze Fußballplätze. Welchen natürlichen Feind hat denn unser Wildbestand heute außen dem Mensch, keinen mehr, daher ist es doch wünschenswert das Wölfe uns bei der Wildregulierung helfen könnten, wenn man sie den dann lassen würde aber leider frisst der Wolf ja kleine Kinder und alte Großmütter und sieben Geisleins X( also muß er weg :cursing: der böse böse Wolf, und wenn er dich beißt wirst du bei Vollmönd zum Werwolf, huahhh.

http://www.jagdnetz.de/datenundfakten/?meta_id=255

https://www.youtube.com/watch?v=9LAM0n1_6s4

https://www.youtube.com/watch?v=EIP6DtaYx0M
LISTEN TO THE ELDERS !
Dad hots fruier nit geweh !

Burkhard

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11

31.07.2014, 13:20

Das Thema ist heiss und es gibt viele verschiedene Sichtweisen. Einige kann ich teilen andere nicht ein Stück.

Ich wohne in der Heide bei Celle. Unmittelbar angrenzent an unsere Gemeinde ist der NATO Truppenübungsplatz Bergen und an den angrenzent der TrpÜPlz Munster. Hier gibt es Wölfe und das seid Jahren. Die Tiere vermehren sich fleissig und jedes Jahr berichtet die Cellesche Zeitung über den Nachwuchs der sich immer wieder vor die Fotofallen wagt. Damit will ich nur sagen, die Tiere und auch der Nachwuchs ist nachgewiesen. Wölfe in den letzten Jahren immer wieder Nutztiere gerissen und das ist dann ebend für den Schäfer oder Landwirt doch ein Verlust und nicht wie hier geschrieben wird "egal ob ein Paar fehen".

Der Entschädigungstopf des Landes Niedersachsen beträgt derzeit 5000€. Dazu muss man wissen, dass eine entschädigung nur dann möglich ist, wenn durch einen DNA Test eindeutig nachgewiessen wird dass auch der Wolf Täter ist. Ein solcher Test ist nur in den ersten 3 Tagen nach dem Riss möglich. Wer jetzt sagt stimmt nicht dem Empfehle ich, bevor er mich der Lüge straft Kontakt mit dem Wolfsberater in Celle aufzunehmen. Der macht das und ist zuständig. bei einem weiblichen Tier ist die Entschädigung angemessen den Schlachtpreis als Grundlage zu nehmen. Ein grosser Zuchtwidder bringt es aber auf Auktionen zu einem Vielfachen und hier ist das ebend dann nicht so.

Ein anderer Aspekt ist, dass von den Tierhaltern verlangt wird Geld in bessere Einfriedungen zu investieren und zwar ab 2014 ohne Unterstützung vom Land. Das finde ich nicht richtig denn wenn ein Staat für die wiederansiedlung des Wolfes ist (muss er ja auch sein denn die Tiere stehen unter Artenschutz auf Liste 3) sollte hier eine Subventionierung stattfinden. Das ist aber auch nur meine Meinung.

Es gibt hier richtig viel Wild in der Heide da kann ich mich meinem Vorredner anschliessen. Das Wild ist aber wesentlich scheuer geworden und es kommt nicht selten vor, dass ganze Hirschherden mit bis zu 50 Tieren in Panik zwischen dem Wals und den Bundesstraßen auf und ab laufen und das am Tage. Da ensteht eine Gefärdung wenn auch passiv.

Wölfe reissen keine Hirsche weil die zu groß sind? Ich kann jedem der das behauptet Bilder zeigen 250 Meter hinter meinem Hof. Nur hochladen ist hier schlecht das Format ist zu groß. Ruft mich an und ich sende sie euch zu 0174/6223997.

Für die Landbesitzer ist der Wolf auch finanziel von Nachteil. Wenn das Wild scheuer wird und über die Zeit auch weniger werden die Jäger weniger Jagdpacht zahlen. Eine unmittelbare Folge des Wolfes in der Fläche.

Eine Gefärdung für den Menschen gibt es nicht? Nun von seiner Größe her ist der Wolf durchaus in der Lage einen Menschen zu töten. Nur man sagt dass die Tiere zu scheu sind. Und auch hier ist zu beobachten, dass die Scheu nachlässt ebend durch die urbane Landschaft und die vielen Menschen auf engem Raum. Ich habe schon 2 mal einen Wolf in freier Wildbahn gesehen. Schöne und vor allem große Tiere. Ich hoffe nicht dass die Diskussion durch ein krankes Tier irgendwann in diese Richtung geht aber ausschliessen kann ich es nicht. Deswegen aber gleich als Spinner abgetan zu werden wie Tipi das hier tut mit dem althergebrachten "Rotkäpchendenken" ist nicht in Ordnung und zeigt wie schnell sachlicher Austausch von Argumenten abgleiten kann.

Ja der Wolf kommt hier zurecht sonst hätte er sich nicht ansiedeln können und wäre nicht so erfolgreich. Aber ab welcher Tierdichte wird er zum Risiko und sollte im Bestand reduziert werden damit alle Parteien, Naturschützer Befürworter Gegner Jäger Nutztierhalter zum Kompromiss bereit sind? Die Frage konnte mir noch keiner Beantworten. Schade eigendlich.

Das Thema wird übrigens häufig in der Politik diskutier. Und einfach nur zu sagen die haben alle Stroh im Kopf ist da zu einfach. Ich empfehle Ernst Ingolf Angermann MdL dahingehend zu kontaktieren. Der ist Wolfsbeauftragter im Landtag Niedersachsen. Interessant was er dazu sagt denn er muss sich mit den Belangen der Menschen und den gesetzlichen Vorgaben beschäftigen und kommt mit Wissen und nicht mit ....... egal.

Zum Muffelwild. Da ist es wie mit dem Waschbär..... nicht einheimisch sondern eingeschleppt und gehört nicht zu den einheimischen Tierarten. Ich meine mal gelesen zu haben, dass diese Schafart aus dem Mittelmeerraum kommt. Von daher weiss ich nicht, ob diese Tierart gegen den Wolf gewertet werden kann. Ansichtssache. Der Fasan ist übrigens auch eingeschleppt und kommt aus Asien aber es stimmt Niederwild sehe ich leider kaum noch. Hier ist aber nicht der Wolf sondern viel mehr der Fuchs (gibt es hier unendlich viele) und die Hauskatze schuld.

Wie auch immer .... das ist eine unendliche Geschichte aber bitte sachlcih weitermachen.

Grüße Burkhard
Mir ist fad...... Man bringe mir den Hofnarren..........

12

31.07.2014, 22:49

Burkhard

Sorry Burkhard das ist wie Old Man geschrieben Sterotype Salven von Parolen. Was soll derWolf tun? Wieder freiwillig zurück gehen.Versteht er das was wir Menschen wollen.
Das Wild ist nicht scheuer geworden, sondern passt sich an. Mal daran gedacht. Rehe im Vorgarten sind schön zu füttern und romantisch anzusehen, Wildschweine dagegen sind unbeliebt sie pflügen den Garten um. Warum kommen die Vicher so nahe und haben keine Angst . Weil wir ihnen einen schnelles und reichhaltiges Angebot an Nahrung zu kommen lassen. Den Komopst schön am Waldrand abschütten.
In Fabeln und Geschichten und im Zoo wollen wir ihne sehen und bewundern.Haben unsere Idole in der Prärie die gleichen Parolen.Die Steinzeitmenschen haben vom Wolf gelernt. Unser bester Freund ist ein domestzierter Wolf.
Früher waren es freilaufende wildernde Hunde die Schafe gerissen haben, da waren und sind dier Jäger juckig auf jedes freilaufende Tier gewesen. Allein bei euch in Niedersachsen sind letztes Jahr 250.000 Haustiere versehentlich abgeschossen worden .Laut Jäger Zeitung.Das geht von Katzen Hunden bis zu Nutztieren. Das Jagdgesetz gestattet es. Ups Collateralschaden der Jagd. Ich kann auch Bilder zeigen von angeschssenden Tieren. Hat schon mal einer ein angeschossenden Keiler beim Spaziergang erlebtt. Wie ist hier das Verhältnis gerissenes Schaf zum Wolf. Zahlenverhältnis?
Nun wieder zum Wolf.Der Mensch selber ist das Problem wie wir mit der Umwelt umgehen. Politiker wollen gewählt werden und werden alles tun um jeden gerecht zu werden.Da wird keine Lösung in Sicht sein.Fragen wir mal Texaner hey wie geht mit Klapperschlangen um, wie gehen Mexikaner mit Scorpionen um.Fragen wir mal Kanadier hey wie geht iht mit Eisbären um. Man lebt damit undbeobachtet und erforscht ihn. Wir wollen die ersten Menschen auf den Mars bringen und können nicht mit unserer Umwelt hier umgehen. Warum können wir das nicht?
Vielleicht sollten wir auf die hören die sich mit dem Thema beruflich befassen und hier neue Varianten des Zusammenlebens entwickeln.
Mit alten Trugbildern und Jammern wie Böse dies und das ist und wegballern ,ausrotten wird nicht die Lösung sein.

Der Wolf ist nicht das Problem sondern wir selber. Wir wollen die Natur dominieren , schlechtes Konzept. In der Dominanz wird keine Problemlösung erfolgen. Nur weitere Probleme mehr auf tuen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »huskywolf« (31.07.2014, 22:56)


hugo

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13

31.07.2014, 23:23

na wie ich schon sagte...

... ich sehe das Problem in unserer Kulturlandschaft unser Wald ist keine Wildnis, es fehlen einfach die Rückzugsgebiete. Die Dörfer, Gemeinden und Städte werden immer größer immer weniger Platz für die Wildtiere. Ich fand die Idee gut den Wolf wieder zurück zu holen, heute denke ich anders. Das unsere Politiker wenig bis kein Hirn haben oder eben Stroh, sieht man nicht nur an solchen Projekten. Was mich auch an der ganzen Thematik stört, das der "Böse" immer die Jäger sind. Wir waren alle mal Jäger und Sammler, Bauern und Viehzüchter, nur haben es viele verlernt für sich selbst zu sorgen. Ich möchte nicht das der Fuchs, Marderhund, Marder oder auch der Wolf meine Tiere holt, ich will diese selbst essen, ich will auch keinen Ersatz, von Geld um mir dann wieder vergiftetes und mit Medikamenten voll gepumtes Fleisch zu kaufen.

LG Hugo
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14

06.08.2014, 21:38

Hallo Hugo

Jetzt sich und die Jäger zum.Märtyrer machen . So einfach geht es nicht. Mann mus sich auch seiner selbst gwählten Aufgabe bewßt und selbstkritisch gegenüber stehen.
Rückzugsgebiete wähen die Tiere selber und passen sich an. Jäger sind bis jetzt wichtig gewesen . Sind Sie es doch die den Wildbestand regulieren müssen.
Warum ? Brauch ich wolh nicht aus führen. Sich selbst zu glorifiziren , ist ein schlechter Weg.
Alles auf die Politik und die ausführenden zu schieben ,wird das Problem nicht lösen. Politiker wollen Wähler.

Selbstresignation auch schlecht.

hugo

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15

07.08.2014, 11:47

... das ist etwas anders,

der Wolf steht nicht unter dem Jagdrecht, (Geschütze Tiere), die Freigabe zum Anschuss erhalten nur Staatsjäger, sollte der Wolf nicht mehr geschützt sein, dann würde er auch unter das Jagdrecht fallen. Wann aber wird das passieren, wenn die Wölfe zum "Problem" werden. Dieses hätten wir nicht, wenn nicht so kluge Leute in die Kulturlandschaft Tiere eingliedern, die eigentlich nicht mehr da sind. Ich werde jedenfalls keinen Wolf schießen! Die Auswirkung von falscher Bejagung kann man auch gut an dem Schwarzwild sehen, da wurden vor Jahren die Leitbachen geschossen, weil man glaubte das dadurch der Bestand dezimiert wird. Das Gegenteil ist eingetreten, Die Leitbachen sind die Tiere in der Rotte, die entscheiden wer aus der Rotte Nachwuchs haben darf.

LG Hugo
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hugo

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16

17.02.2015, 14:49

nun ist es soweit,

in Sachsen gibt es keine Wolfsschutzgebiete mehr, ganz Sachsen ist jetzt Wolfgebiet. Das bedeutet, das alle geschädigten Tierhalter jetzt entschädigt werden müssen und nicht nur die Leute im reinen Wolfsschutzgebiet. Finde ich doch mal eine gute Maßnahme, denn auch ich habe Schafe und bin mir sicher im Vogtland leben schon lange Wölfe.

LG Hugo
»hugo« hat folgende Datei angehängt:
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17

17.02.2015, 21:31

Wölfe

In den Großstädten, mit ihren großen Einwohnerzahlen lebt es sich als „Glücklichsüchtiger“ Gutmensch mit einem funktionierenden Sozialsystem gut :D . Es lassen sich schnell Hunderte oder mehr, vor eine politische Karre spannen. :ind_mad: So ist es in unserer Gesellschaft, in der Disney Filme das Bambi kreieren, den Rehbock zum jungen Hirsch machen, Nemo wird gerettet und der Hai ist der BÖSE. ;( Kinder gehen in den Zoo, damit sie wenigstens mal eine Kuh gesehen haben 8o . Das Fleisch ist sauber auf Styropor gepackt und wird geschickt beleuchtet appetitlich, anonym im Supermarkt angeboten. Der Fleischer ist der „Glücksschweinkiller“ usw. :cursing:

Leute zu diesen Diskusionen habe ich keine Lust mehr, den meisten „Gutmenschen wurde bereits vor etwas mehr als 2.000 Jahren gesagt:“…vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun…“ ?( ?(

Es gibt Länder die auf Grund ihrer Größe, ihrer Topographie und / oder der geringen Bevölkerungsdichte die Heimat von GROSS-RAUBWILD wie Bär, Wolf, Luchs oder Wisent sind. In Deutschland sehe ich das in freier Wildbahn nicht

Deutschland: 357.340 Km/2, 80,7 Mio. Einw. ca. 226 p. Km/2
Polen: 312.678 Km/2 38,5 Mio. Einw. ca. 123 p. Km/2
Frankreich: 668.783 Km/2 65,9 Mio. Einw. ca. 98 p. Km/2
Spanien: 504.645 Km/2 46,5 Mio. Einw. ca. 92 Km/2
Italien: 301.338 Km/2 60,8 Mio. Einw. ca. 202 Km/2

Ich denke Großraubwild gehört nicht in freier Wildbahn in unser seit Jahrhunderten kultiviertes Habitat
I`m not perfect, but I’m trying to learn
Niemand wird als Weiser geboren, sondern man wird es.- Seneca -

Wobomagonda

hugo

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18

17.02.2015, 21:40

...

... Du sprichst mir fast aus der Seele, in unser Kulturlandschaft fehlen einfach die Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe die Groß - und Raubwild braucht. Ist aber auch bei dem lieben Federvieh so, denn vor einigen Jahren, als unser Vogtland und Erzgebirge noch keine ausgebauten Ski und Wandergebiete hatte, da gab es hier auch noch Auerhahn und Birkhuhn. Diesem Tierchen hat man in erster Linie die Ruhe gestohlen.

LG Hugo
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19

18.02.2015, 18:44

Ja Hugo,
wenn man den Massen polemisch etwas suggeriert :ind_mad: , dann ist schnell Front gemacht und genau so schnell ein Sündenbock gefunden.DER JÄGER IST ES NICHT :trapper: :!:

Die Masse der Menschen verhält sich so, dass sie beim Nachbarn das Haar im Auge, jedoch den eigenen Balken nicht sehen. 8)

Nach dem Lesen Deiner Zeilen, habe ich mal mein Leben in Flora und Fauna „Revue" passieren lassen.

Ich bin als Kind im der Region Mainz-Bingen groß geworden. Einer Landschaft, mit mildem Klima, Weinbergen Felder-Vielfalt Hügeln und Wäldern und einer reichen Tierwelt. Und heute -Rebhuhn-Ketten gibt es nicht mehr, Fasanen fehlen ebenfalls. Der Feldhase, den man gerade jetzt um die Zeit zuhauf sehen konnte, ist selten geworden, das Kanin sieht man kaum noch und das Rotwild lebt nur noch in kleinen „Rotwild-Kerngebieten“. ;(
In anderen Regionen fehlen bzw. sind vom Aussterben, Große Rohrdommel, Großtrappen, Auer-und Birkwild sowie das Haselhuhn bedroht.
Dem Auer-und Birkwild geht es wie dem Schneehasen --Achtung Skipisten-- X(

Es ist Februar, der Gesang der Schnepfen fehlt und die seit 200 Jahren in Deutschland heimischen Muffel sollen wenn es nach dem einen oder anderen Politiker geht, eliminiert werden Alle die aufgezählten Spezies haben niemandem etwas getan aber sie stehen diversen Interessen im Weg. :cursing:

Ja und die Moral von der Geschichte???
Wir haben zu den alten, oben erwähnten hausgemachten und den Massen kaum bekannten Problemen im heimischen Habitat, wieder neue Probleme.
Weitere zusätzliche gibt es mit Goldschakal, Marderhund, Waschbär, Mink und regional bedingte andere Spezies.(ABER das ist nicht medienträchtig)

In Deutschland nimmt unsere Natur durch Versieglung täglich ca. 81 ha. = 81.0000 m/2 = ca.20 Fußballfelder ab.
Wo ist da zukünftig Platz für nicht standorttreues Wild :?: :?:

Vor alle den Problemen rufe ich laut zum Wohle der Bedürftigen: “Oh Herr lass es Hirn regnen, in Deutschland herrscht eine große Dürre“.
(Wir sind doch angeblich Europäer, komisch, zu diesen Themen haben unsere Nachbarn ganz andere Einstellungen) :ind_tongue:
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Wobomagonda

20

21.02.2015, 19:44

Na ein Glück das Wölfe nicht lesen können und kein Internet haben.

Ich denke Großraubwild gehört nicht in freier Wildbahn in unser seit Jahrhunderten kultiviertes Habitat

http://www.jagdverband.de/content/großraubwild



Propaganda und blinde Protagonisten ist genau das was die Welt braucht


Der ist böse ,der gehört dahin, das passt hierhin. Dies wollen wir nicht.

heimischen Habitat, Kulturlandschaft

Wacht mal auf

Der Fuchs an den Mülltonnen im Friedrichshain holt sich gereade ein ....
Ich muss los der Keiler der im Garten gerade possiert,versucht jetzt meinen heimischen Habitat in eine Wildschwein Kulturlandschaft zu verwandeln. Mitten in Berlin
Weis das Viehzeug nicht wo es hingehört? Der Jäger hat gerade kapituliert.

Schade das es nicht euren Tread lesen kann.

dye
dye
dye
dye