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coureur de bois

unregistriert

21

07.11.2009, 11:47

RE: Wir sind "ein" Volk

Hallo und guten Morgen

Morningstar, das was Du als Fakten darzulegen vorgibst, ist alte DDR -Geschichtsschreibung. Zudem und für mich befremdlich die Begriffe Volk - Blut - Ausbluten, auch sehr irritierend der Zusammenhang "Die Bundesrepublik, von der „Ammenflasche“ des Marshall – Plans genährt".

Hinter diesen Begriffen verbirgt sich ein Denken das Gesellschaft als Organismus, Volk als Körper, Menschen als Glieder begreift und gesundes und krankes im Volk auszumachen versucht und in der Konsequenz sogenanntes krankes auszumerzen sucht.

Ärgerlich ist die BRD als säugendes Etwas der West - Mächte darzustellen...so trennt man statt zu verbinden.

Diese Sprache ist rückwärts gewand und erinnert an Geister die ich nicht rufen würde.

Anmerkung: Meine Lebenswirklichkeit war 1989 bestimmt von Zusammentreffen und wegführenden Gesprächen - Verhandlung zwischen Menschen aus dem weiten Berufsfeld der Gesundheit aus Polen, DDR, Tschechien, Yugoslawien, Rumänien, Frankreich , Italien...
Wir haben die Veränderungen der kommenden Jahre zum Anlass genommen ein nicht immer funktionierendes aber wachsendes Netzwerk aufzubauen...

Coureur

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »coureur de bois« (07.11.2009, 12:00)


  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 967

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

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22

07.11.2009, 13:23

RE: Wir sind "ein" Volk

Hallo "coureur de bois"


mir war schon bewusst, dass ich mit diesem, heutigen Beitrag nicht nur auf Wohlwollen stoßen werde

aber

historisch belegte Tatsachen sind nun einmal nicht umkehrbar und sollten auch nicht beschönigt werden.
Diese grundsätzliche Einstellung versuche ich sowohl in der deutschen - wie auch Weltgeschichte zu
beachten, daran werden sowohl fünf nach oben oder nach unten gerichtete Daumen nichts ändern.

Die von mir heute genannten Zahlen bezüglich der Reparationszahlungen der damaligen Ost-und Westzone
sind der heutigen deutschen Bevölkerung in deutlich überwiegender Mehrheit nicht bekannt.

Bezüglich des >Marshall - Plans< Was meinst Du denn, wie und warum das damalige Wirtschaftswunder in
Deutschland zu Stande gekommen ist ?

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

coureur de bois

unregistriert

23

07.11.2009, 16:38

Hi Morning Star,
ich bestreite das Du Fakten vorlegst solange bis seriöse Quellen zu Überprüfung vorgelegt werden.
Zweitens und darauf gehst Du wohlweislich nicht ein, kritisiere ich die von Dir verwendete Sprachwahl, die ein bestimmtes problematisches Geschichts- Gesellschaftsbild nahelegt.

Zu den "Reperationszahlungen" deren Aufrechnung die Du implizierst waren sicherlich ungleich verteilt, daraus lassen sich aber keine Ansprüche irgendeiner Art gegen irgendjemanden ableiten.

Und bitte was hat das mit diesem Forum zu tun, sollen wir Dein Geschichtsverständnis übernehmen wenn es um Rechte und Ansprüche der indigenen oder ersten Bevölkerung Amerikas geht?

Coureur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coureur de bois« (07.11.2009, 16:39)


Kiowa_Reenactor

unregistriert

24

07.11.2009, 17:41

ich finde ja eure darstellungen interessant,aber wenn ihr einen persönlichen disput habt,dann macht das doch per pn.
was dieses thema mit dem forum zutun hat? ich denke mal nix,aber dieser bereich nennt sich off topic,also auch mal dinge die nix mit dem wilden westen zutun haben.

coreure
ich gebe dir da mal recht,quellen,ich meine jetzt auch richtige quellen,sind das a und o jeglicher debatte

kleiner Wolf

unregistriert

25

11.11.2009, 10:10

Es ist doch mal wieder nett zu sehen und zu hören wie alles am jammern ist. Dabei scheint es doch allen noch zu gut zu gehen denn aktiv wird fast keiner. Ein Blick über die Grenze zu unseren Nachbarn in Frankreich zeigt da schon mehr aktivität. Da wird von den Bauern schon mal die Innenstadt voll Mist gekarrt und ähnliches. Mit aktivität kann man vieles bewirken, siehe z.B. die Montagsdemonstartionen in Leipzig vor der Wende. Solange aber alle nur am jammern sind und keiner etwas tut wird sich nicht ändern. Im kleinen ist das wie auf der Mitgliederversammlung im Verein. Das ganze Jahr wird gemosert aber auf der VV kriegt keiner den Mund auf und Verantwortung übernehmen will schon mal erst recht keiner. Und im großen setzt es sich genau so fort.

26

11.11.2009, 18:21

Ja das ist halt die Mentalität des deutschen Michels Mützte über den Kopf ziehen und Jammern stadt mal mit der Faust auf den Tisch zu schlagen. Sind wir ein Volk von Ja sagern und Weicheirn geworden !!???
Ich finde eine kleine Revolution ab und an ist schon eine gute Sache.
Lieber im Rauch ersticken als im Feuer der Dummheit und Unwissenheit brennen.(Indianisches Sprichwort)

27

11.11.2009, 18:39

ja ,ja die Français
wie wollen nicht immer in die" box" ,und gerade laufen wie ,Sie, wollen .
pierre
Pierre

ohne jäger kein wild /ohne gerber kein leder
ohne färber kein bunter stoff

coureur de bois

unregistriert

28

11.11.2009, 19:55

pierre
wie war das, kommt raus(aus dem Stall, Box) ihr Schweine,oder wollt ihr euch verwursten lassen.
coureur

le loup

Profi

Beiträge: 1 089

Wohnort: Mainz-Bingen

Beruf: Ruhestand Spärlicher Rentenempfänger

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29

12.11.2009, 10:04

RE: Wir sind "ein" Volk

Moin Leute!

Wenn ich diese Verschiedenen Meinungen lese, kommt bei mir die Galle hoch.
Da ich ja schon ein alter Knacker von 65 Jahren bin, habe ich den ganzen Quatsch mit Ost-Deutschland und Westdeutschland, Zonenteilung, Mauerbau, Zahlungen an DDR, Hetzkampagnen von beiden Seiten, Maueröffnung usw. voll mitbekommen. Allerdings sind wir jetzt und waren es vorher auch," EIN VOLK " und so soll es auch bleiben. Es gibt keine "OSSIS" und auch keine "WESSIS", sondern nur ein deutsches Volk und wir sollten mit dem Erreichten stolz sein und nicht in den Krümeln suchen.

Ich kann mich erinnern, dass nach dem Krieg die gleichen Leute auf öffentlichen Posten gesessen haben, als unter Adolf und so war es nach dem Mauerfall in Ostdeutschland genauso. Ich denke, nicht alle dieser Leute waren schlecht, die haben nur mit den Wölfen geheult.
Gott sei Dank, dass die so langsam aussterben und wir unser gebeuteltes Land mit neuen Generationen und einheitlichen Gedanken und Taten wieder in den Griff bekommen.
Wir sollten diese Themen auch nicht in unserem Forum weiter erörten, denn unser Forum behandelt bekanntlicherweise ein ganz anderes Thema.
Damit es in diesem Beitrag doch noch etwas um Indianer geht, möchte ich bemerken, dass ich in meinen 48 Jahren Hobby-Zeit immer mal über die Mauer geschaut und gelesen habe und positiv überrascht über die Indianer-Scene in der DDR war. Klar, nun ist mir auch klar warum das so war. Cowboys, Soldaten und Trapper usw. waren ja auch Unterdrücker und die Indianer eine verfolgte Minderheit welche man unterstützen musste usw..., also gab es nur heimliche Cowboys und nur Indianervereine. Auch den Karl May möchte ich in diesem Zusammenhang als Vorbild auch nicht vergessen.
Im Moment fällt mit nix mehr ein, muss erst mal wieder Dampf ablassen.

Gruss LE LOUP
IROQUOIS - FUR TRADE - Chiricahua Apache Trieb

30

12.11.2009, 15:39

Es gibt auch noch " Wossis " ! (Nach der Wende geborene Kinder) :D
Lieber im Rauch ersticken als im Feuer der Dummheit und Unwissenheit brennen.(Indianisches Sprichwort)

coureur de bois

unregistriert

31

12.11.2009, 17:42

RE: Wir sind "ein" Volk

Hi wer mit Tokei-ihto, Söhne der großen Bärin aufgewachsen ist, ist wohl nicht zum Jasager erzogen worden.
Und weder sind wir ein Volk der Jasager, noch die Franzosen, noch gilt das ganze andersrum.
Dampf ablassen ok, alles zu einer Mansche verrühren na ja??!!!
Coureur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coureur de bois« (12.11.2009, 17:51)


32

12.11.2009, 17:57

?( :rolleyes: :rolleyes: ?(
pierre
Pierre

ohne jäger kein wild /ohne gerber kein leder
ohne färber kein bunter stoff

Durus

Fortgeschrittener

Beiträge: 228

Wohnort: Land Brandenburg

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33

12.11.2009, 20:19

... und wie dieses Thema mit Indianern zu tun hat.

Ich interessiere mich doch nicht nur für diese Kulturen weil die Perlchen so nett anzuschauen sind. ;)

Sondern weil ich auch einige der geselschaftlichen Strukturen für vorbildhaft halte.

Mithin stehe ich als einer, der 32 Jahre den fehlerhaft praktizierten DDR-"Versuchs"-Sozialismus und 19 Jahre die fehlerhaft praktizierte Demokratie miterlebt habe, nur vor der Wahl, welche die am wenigsten menschenfeindliche Gesellschaftsform ist.

Jedes Jahr sterben in Europa doppelt soviel Leute an Freitod wegen Depressionen als im Straßenverkehr. Ganz bestimmt deshalb, weil es denen so gut geht.
Es gibt noch mehr als nur Farbfernseher und schicke Autos oder Handys.

Wir leben nun mal im Kapitalismus und die zwischenmenschliche Kälte in diesem System ist nur mit der eines Stasioffiziers vergleichbar. Ich habe beides erlebt.


Bei welchem Stamm hießen die Deutschen "Die, die immer ja ja sagen"?

Fragend der Durus

dye
dye
dye
dye