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Broken Hand

unregistriert

21

19.03.2008, 21:41

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Broken Hand« (11.01.2009, 12:31)


22

19.03.2008, 21:47

Kein Ding, doppelt hält besser... :D

Ciao, Jens
Fragt man einen Mandan, so sind Orcas jenseits der Berge....!

Osage

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23

20.03.2008, 08:58

Danke Euch,

S.Jahn hatte ich gestern auch schon angerufen, aber seine Mitarbeiterin konnte mir auch nicht helfen. Ich versuche ihn nochmal persönlich zu sprechen.

Gruss
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

24

20.03.2008, 18:35

Hallo,

ein indianischer Bekannter, Kenny Blackbird ist Assiniboin und ein preisgekrönter Fotograf. Er will eine Bildreportage über deutsche Living History Gruppen machen. Dabei geht es ihm nicht darum diese Gruppen negaitv darzustellen, sondern vielmehr jungen Indianern zu zeigen, wie geschätzt ihre Kultur in Deutschland ist.

Er wollte ursprünglich im Mai 2008 kommen, musste aber seinen Besuch verschieben. Wer könnte Kenny mit Kontakten untrstützen? Ihn intresseiren insbesondere Kontakte zu Gruppen in der ehemaligen DDR.

Viele Grüße

Bruno

25

20.03.2008, 19:24

hi bruno,

hab auch schon von dem Besuch gehört. Bin immer bißchen vorsichtig, Indians zu zeigen, was wir so treiben. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass selten das Endprodukt das ist, was am Anfang angesagt worden ist. Des weiteren ist es ganz natürlich, dass es schwer nachzuvollziehen ist für die Indians in dieser Zeit, was wir in unserer geschlossenen Gesellschaft durchführen. Das wichtigste für die Indians erscheint mir, dass wir keinen Kommerz betreiben und so tun, als wären wir aus dem gleichen Holz schnitzt (oder aus dem Holz vor einigen 100 Jahren) wie sie. Hab natürlich auch einige Indians getroffen, die sehr aufgeschlossen und tolerant sind. Diese sind aber eher die Ausnahme.
Das mit dem Indian kann aber hier auch völlig anders laufen.

Gruß

hilokoa

Durus

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26

20.03.2008, 19:50

Hi Osage,

ruf doch einfach mal bei Birgit Turski an. Steht im Telefonbuch (Heilpraktikerin). Und sag ihr schöne Grüße von mir.

BG
Durus

Osage

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27

21.03.2008, 10:24

Danke Durus,

auf die Idee bin ich nicht gekommen...werde mal anrufen.

Gruss
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

Durus

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28

22.04.2008, 20:50

Zitat

Original von Osage

Wie heißt den das neue Buch und wer hat es geschrieben?

Gruss


Jetzt löse ich mein Versprechen ein:

"Sozialistische Cowboys"
von Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer
http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=12528

vorgestelt wird es am 24.04.2008 ab 22.05 Uhr im RBB in der Sendung Stilbruch

Ich bin gespannt.

Beste Grüße

Durus

Osage

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29

23.04.2008, 10:47

Danke Durus,

ich habe es gleich 2 mal bestellt. (spart Versandkosten)
Naja der Titel klingt ja sehr politisch "Sozialistische Cowboys" ?(
Ich habe den Sozialismus nicht beim Indianerspielen gebraucht?
Genauso wenig interessiert mich heute der Kapitalismus auf der Week.
Da könnte man ja ein Buch schreiben "Kapitalistische Indianer" ?(
So ein Quatsch auch... naja ich lese das Buch mal und bilde mir dann eine Meinung.

Danke und viele Grüsse

Ps.: Schaut Euch mal die Internetseite zum Buch an.
Da ist sogar ein kleines Video mit Johannes Hüttner zu sehen.

http://www.suhrkamp.de/special_sozialistischecowboys/
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Osage« (23.04.2008, 12:19)


Osage

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30

23.04.2008, 12:43

Habe gerade die Leseprobe auf der Internetseite gelesen. ;(
Oh Gott ......nur gut das ich keine Interviews geben. ;( ;( ;(

Leider können manche älteren Vereinsmitglieder nicht den Mund halten und vorher überlegen was sie sagen wollen.

Es tut mir leid was da steht und ich hoffe ihr verallgemeinert das nicht.

Unser Verein hat in den letzten Jahren versucht nicht mehr dem Klischee zu entsprechen. Leider können diese alten Männer nicht loslassen.
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

Nebelwolke

unregistriert

31

23.04.2008, 13:21

... habe auch eben die Leseprobe gelesen...
Ich kann nur sehr hoffen, dass auch andere Stimmen in dem Buch laut werden dürfen.
Der latente Rassismus bei einigen "Szene-Mitgliedern" ist mir zwar schon früher aufgefallen, aber es jetzt schwarz auf weiß lesen zu müssen, ist schon ziemlich hart.

Die Leseprobe macht jedenfalls neugierig und ich werd' mir das Buch bestellen.

Nebelwolke

32

23.04.2008, 14:28

Zitat

Der latente Rassismus bei einigen "Szene-Mitgliedern" ist mir zwar schon früher aufgefallen, aber es jetzt schwarz auf weiß lesen zu müssen, ist schon ziemlich hart.


Meinst du die Stelle mit den "Zigeunern in der Tschechei"? Das stimmt allerdings, "Zigeuner" darf man nicht mehr sagen, stattdessen soll man vom "Fahrenden Volk" sprechen ... Obwohl ich nicht weiß, ob damit dann weniger diskriminiert wird ... :rolleyes:

VG Maiki

Nebelwolke

unregistriert

33

23.04.2008, 14:52

@maiki81
ich meine den ganzen Satz, nicht nur den Vergleich: "Die [heute in Nordamerika lebenden Indianer] sind nicht richtig indianisch und hausen schlimmer als die Zigeuner in der Tschechei." Und auch die Aussage, bei der Indian Week mal endlich unter sich sein zu können und keine Türken zu sehen, finde ich reichlich daneben.

@Osage
wenn das Buch auch andere Facetten aufzeigt und auch andere Personen zu Wort kommen können, dann wird hoffentlich niemand verallgemeinern. Vielleicht hättest Du doch ein Interview geben sollen...

Viele Grüße,

Nebelwolke

Kiowa_Reenactor

unregistriert

34

23.04.2008, 15:46

maiki man sagt heute sinti udn roma zu diesen fahrenden volk.
ist doch irgendwie komisch,viele reden davon nicht rassistisch zu sein aber es gibt unzählige die den rassismus immer noch ausüben.
wenn da einer keine ausländer/türken auf der week sehen kann/will ist das doch seine meinung und ok,mich hätte aber eher die andere meinung interessiert-wie sich der eine den indianer vorstellt :D genau das sind für mich sone pseudofreaks die meinen indianer müssen lange dunkle haare haben usw. lach,vieleicht soll er doch mal ein wenig geschichte lesen :P

bin am überlegen ob ich mir das buch hole,ich würde mich aber vieleicht danach ärgern das der die kohle dafür bekam,lieber leihe ich es mir mal aus

35

23.04.2008, 15:59

@Nebelwolke:
Das mit den Türken habe ich überlesen ...

@Kio:
Ich weiß, dass die völkerkundliche Bezeichung Sinti und Roma ist, aber der Vergleich mit den Indianern und Zigeunern in der Leseprobe ging, so meine Aufassung, auf das "nomadisierte" Leben, also das Wandern/Fahren von Ort zu Ort zurück. Wo sonst gibt es ein solches Leben sonst noch in Europa?. Und wenn man dieses beschreiben will, soll man nicht mehr Zigeuner-Leben o.ä. sagen, was einen abfälligen Beigeschmack haben soll, sondern "fahrendes Volk" sagen.

VG Maiki

Kiowa_Reenactor

unregistriert

36

23.04.2008, 17:44

ich sag trotzdem noch immer zigeuner :D

Durus

Fortgeschrittener

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37

23.04.2008, 20:02

Also das mit dem Interview ist heute über die Bühne gelaufen und wird morgen oder nächste Woche Donnerstag um 22.05 Uhr gesendet. Ich hatte heute schonmal das Heftchen in der Hand. Allerdings hatte ich keine Zeit zum Lesen. Es kommen auch ander Leute zu Wort. Der J. U. Fischer hat mir schon gesagt, dass es auch kritische Stellen in dem Buch gibt. Aber ich denke das ist ok, sofern es die Wahrheit ist.

Der Titel ist vom Verlag gekürzt worden, da sollten noch die Indianer und die Trapper mit dazu.

Na schaun mer mal.

Beste Grüße
Durus

Durus

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38

23.04.2008, 20:30

Was mir noch beim Blättern aufgefallen ist, ein tolles Bild von Potlatch Peat. Was für die Frauen und was zum neidisch werden für die Männer. ;)

BG
Durus

39

23.04.2008, 23:25

@ Ringo: Na du hast vielleicht nicht den Sozialismus für die Indianistik gebraucht, jedoch hat der Sozialismus als Programm des DDR-Systems es Dir erst ermöglicht, dass du Indianist werden durftest. Hätten Honecker und Co. in "Indianern" den Klassenfeind erblickt...keine Indianistik wäre jemals in der DDR groß geworden.
Dass dann doch noch einige auf die "Klassenfeinde" der Cowboys umschwenkten, zeigt, dass der Staat nicht alles kontrollieren konnte und Ideologie noch nicht gleich die Praxis ist. Daher doch auch der widersprüchliche Titel: Cowboy steht doch für Kapitalismus pur, dass sie es dennoch im Sozialismus gab, spricht für das hartnäckige Behaupten eigener Meinung wider die Indoktrination.

Zum Zigeunervergleich: Ja, hier mischt sich etwas aus meiner Sicht, dass dem Rassismus sehr nahe kommt: alte Negativbilder aus Deutschland zu den Sinti und Roma, mit dem jahrhundertealten Klischee der Europäer vom edlen Wilden und dem Unvermögen oder Unwillen, ein Interesse für die Ureinwohner Nordamerikas im heute aufzubringen. Letzteres vielleicht, weil die First Nations nicht mehr dazu benutzt werden können, dass sich Deutsche in eine romantische, fast heile, exotische Welt begeben können. Der Spruch zeigt nur, wie sehr dieses Hobby im Deutschsein verwurzelt ist. Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung.

40

24.04.2008, 08:57

Zitat

Original von Bruno
Hallo,

ein indianischer Bekannter, Kenny Blackbird ist Assiniboin und ein preisgekrönter Fotograf. Er will eine Bildreportage über deutsche Living History Gruppen machen. Dabei geht es ihm nicht darum diese Gruppen negaitv darzustellen, sondern vielmehr jungen Indianern zu zeigen, wie geschätzt ihre Kultur in Deutschland ist.

Er wollte ursprünglich im Mai 2008 kommen, musste aber seinen Besuch verschieben. Wer könnte Kenny mit Kontakten untrstützen? Ihn intresseiren insbesondere Kontakte zu Gruppen in der ehemaligen DDR.

Viele Grüße

Bruno


nun bruno, du hast doch kontakt zu einem verein in olching, da hat er doch die möglichkeit zu dokumentieren wie man hobby in praktischer form zelebriert

lothar

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