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01.07.2011, 19:02

Die > Let`s Move! in Indian Country < Initiative

Übergewicht ist in den USA ein großes Problem. Dies betrifft zunehmend auch Kinder. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich der prozentuale Anteil der Kinder, welche an Übergewicht leiden, etwa verdreifacht. Aktuell ist eines von drei Kindern fettleibig oder leidet an Übergewicht. Anders formuliert, von allen nach dem Jahre 2000 geborenen Kindern wird mindestens ein Kind früher oder später u. a. von Diabetes betroffen sein. Eine vor vier Jahren erstellte Studie zeigte auf, dass bei den Kindern der Natives eine mehr als doppelt so hohe Rate an Übergewicht vorliegt, als bei Kindern weißer Eltern. Eine weitere Studie bewies, dass seit dem Jahre 2003 ein Anstieg der Fettleibigkeit bei Kindern im Alter von zwei bis vier Jahren nur bei den Natives zu verzeichnen war.

Diesen erschreckenden Tatsachen soll jetzt mit einer übergreifenden Kampagne der Regierung entgegengewirkt werden. Die First Lady der USA, Michelle Obama, engagiert sich in diesem Kampf gegen die Fettleibigkeit. Gestartet wurde diese Kampagne im "Indianerland" bereits Ende Mai auf der Reservation der Menominee in Wisconsin. In den 72 Bezirken von Wisconsin halten die Menominee bezüglich des Gesundheitszustandes den letzten Platz.

Die wichtigsten Ziele des Let`s Move! in Indian Country sind:

- die Ermöglichung eines gesunden Lebensstartes von Geburt an
- die Entwicklung eines gesundheits - fördernden Lernens
- die Befähigung (indianischer) Gemeinschaften zur Erhöhung der physischen Aktivitäten
- den Zugriff auf gesunde, traditionelle Nahrung zu ermöglichen

Ein hochgestecktes Ziel dieser Kampagne ist es, dieses Gesundheitsproblem innerhalb der nächsten Generation zu lösen.

Als ein Teil dieser Kampagne hatte Michelle Obama am 03. Juni indianische Kinder aus verschiedenen Stämmen zu Gast. Gemeinsam mit diesen Kindern wurde im Garten des Weißen Hauses in Washington Gemüse geerntet. Gleichzeitig wurde an diesem Tage ein "Drei - Schwester" Garten mit den drei indianischen, traditionellen Pflanzen angelegt, Bohne, Mais und Squash. Die Kids lernten dabei nicht nur, dass sich diese drei "Schwestern" gegenseitig beim Wachstum unterstützen, sondern waren mit Freude am Pflanzen dabei. Jefferson Keel, ein Cherokee und Präsident des Nationalkongress der amerikanischen Indianer, war ebenfalls zu Gast und führte eine traditionelle Pflanz - Zeremonie durch.

Nachfolgend noch ein Texthinweis dazu, welchen Stämmen die Kinder angehörten, sowie ein Filmclip von diesem Pflanztag.

Mrs. Obama was joined by numerous American Indian children from a variety of tribes including Jemez Pueblo, Skokomish, Cherokee, Sault Ste. Marie, Navajo, Turtle Mountain Chippewa, St. Regis Mohawk, Tlingit, Oglala Sioux, Standing Rock Sioux, and the Three Affiliated Tribes of the Mandan, Hidatsa, and Arikara Nation. Together, they planted Cherokee White Eagle corn, Rattlesnake pole beans, and Seminole squash seeds that were provided by the Smithsonian’s National Museum of the American Indian.

http://www.youtube.com/watch?v=uRyljHAJ1XI

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02.07.2011, 20:10

Start der Kampagne

"The physical and emotional health of an entire generation and the economic health and security of our nation is at stake."

Zitat der First Lady , Michelle Obama, anlässlich des Startes der Let`s Move ! Initiative, im Februar in 2010

Let`s Move ! ist eine umfassende Initiative, welche von Michelle Obama gestartet wurde, gegründet, um das Problem der Übergewichtigkeit bei Kindern innerhalb der nächsten Generation zu lösen. so dass heute geborene Kinder gesünder
aufwachsen und befähigt sind, ihre Träume zu verwirklichen.

Let`s Move ! in Indian Country ist ein Teil dieser Initiative, welche sich mit den spezifischen Problemen im "Indianerland" auseinandersetzt. Dieser Teil der Kampagne wurde am 25. Mai dieses Jahres auf der Reservation der Menominee in Wisconsin gestartet ( ein mittlerer Weile in Deutschland sehr bekannter Angehöriger dieser Nation ist Wade Fernandez ) Da die First Lady an diesem Event nicht persönlich teilnehmen konnte, richtete sie ein Schreiben an die Menominee.

Dieses Grußwort hatte sinngemäß folgenden Inhalt:

Ich möchte sie alle Willkommen heißen, zum Start von Let`s Move ! in Indian Country, und mein Wunsch wäre es, heute persönlich bei ihnen zu sein,
um ihnen für die Arbeit zu danken, welche der Menominee Stamm von Wisconsin geleistet hat, um sich den gesundheitlichen Herausforderungen im Indianerland zu stellen.

Eine dieser Herausforderungen beinhaltet ein Problem, welches mir besonders am Herzen liegt - die Fettleibigkeit im Kindesalter. Es ist ein Problem, welches uns alle betrifft, aber wir wissen, dass die indianische Bevölkerungsgrupe besonders betroffen ist. Die Fettleibigkeits - Rate unter den Kindern der Ureinwohner in Amerika ( USA mit Alaska ) ist die höchste Rate unter allen Bevölkerungsgruppen. Eines von drei Kindern ist übergewichtig oder fettleibig, bevor es fünf Jahre alt ist und dem Risiko ausgesetzt, an Diabetes, Krebs oder Herzleiden zu erkranken.

Niemand von uns wünscht unseren Kindern eine solche Zukunft. Das ist der Grund, warum wr die Let`s Move ! in Indian Country Kampagne gestartet haben. Wir arbeiten mit Führern aller Bereiche unserer Gesellschaft, von Lehrern und Eltern bis hin zu Doktoren und Unternehmensführern. Es gibt für jedermann eine Aufgabe im Leben unserer Kinder beteiligt zu sein, und ich fordere sie heute alle auf, sich ebenfalls daran zu beteiligen.

Durch Let`s Move ! in Indian Country haben wir eine Möglichkeit, indianische Kommunen, Schulen, Stämme, private Sektoren und gemeinnützige Organisationen zu engagieren, um dieses Problem direkt in Angriff zu nehmen. Stämme können sich zur Teilnahme an Let`s Move ! in Indian Country anmelden, die Ältesten können Kinder über über die traditionelle Nahrung und die Bedeutung der physischen Aktivität beraten, und Familien können gesundheitsfördernde Maßnahmen integrieren, wie das Essen von Gemüse oder in ihrem täglichen Leben teilnehmen am President`s Active Lifestyle Award.

Zusammen, ich weiß, können wir eine bessere, gesündere Zukunft für unsere nächste Generation errichten. So möchte ich ihnen noch einmal danken, für alles, was sie getan haben, und noch tun werden, um unsere Nation gesund zu halten.Ich freue mich darauf, mit ihnen in den kommenden Monaten und Jahren zusammen zu arbeiten.

Der Originaltext ist unter dem folgenden Link ersichtlich:

http://www.menominee-nsn.gov/MITW/pdf/le…rstLadyLMIC.pdf

Sitting Bull hat einmal folgende Worte gesprochen:

"Let us put our minds together and see what life we can make for our children"

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31.07.2011, 11:21

Projekt - Förderung

Innerhalb der Let`s Move! in Indian Country ( LMIC ) Kampagne gibt es vier Schlüsselziele:

- Schaffung eines gesunden Lebensstartes
- Entwicklung eines Gesundheits - fördernden Lernens
- die Steigerung der körperlichen Aktivität in den Kommunen der Natives
- die Steigerung und Ermöglichung von bezahlbaren, gesunden und traditionellen Lebensmitteln in den Kommunen

Innerhalb dieser Initiative wurde unlängst durch zwei Unterabteilungen des US. Department of Health and Human Services zehn
Projekte gefördert, welche die einzelnen Kommunen bzw. Organisationen befähigen, die oben benannten Zielsetzungen zu erreichen
oder zumindest auf den Weg zu bringen.

Der nachfolgende Link informiert über die einzelnen Projekte, einschließlich der jeweils vergebenen Fördersummen :

http://www.acf.hhs.gov/programs/ana/prog…MoveAwards.html

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05.08.2011, 22:47

auf den reservationen ist es so dass die meisten uebergewichtig sind weil sie arm sind.....sich gute lebensmittel nicht leisten koennen. lebensmittel auf der rez sind normalerweise teurer als ausserhalb. hier auf der rosebud rez z.b. sind wir drei stunden autofahrt vom naechsten walmart entfernt. die wenigsten familien haben das benzingeld um diese tagesausfluege zu machen. es gibt aber ein programm wic (women, infants and children) das fuer schwangere und kinder bis zum 5. lkebensjahr da ist....die auf gesunde ernaehrung ausgerichtet ist, da bekommt man einmal im monat zwei schecks die man dann fuer bestimmte lebensmittel eintauschen kann. auch food distibution (commods) hat sich stark gewandelt...bietet nun mehr gesunde lebensmittel an....mehr frisches gemuese und obst sowie vollkornmehl, vollkornnudeln etc.
es gibt hier viele programme zur diabetes verhuetung.....und es werden regelmaessig walk and run events angeboten. auch sind lebensmittel in europa besser al hier in usa...in den meisten nahrungsmitteln hier sind high fructose und cornsirup enthalten. organische und vollwert produkte sind teurer....so ist es schwer fuer familien diese zu erwerben. die meisten essen dann halt junkfood und billige lebensmittel die zum uebergewicht fuehren. programme hier auf den reservationen sind aber immer mehr darauf ausgerichtet leute zur geseunden ernaehrung zu "erziehen"
liebe gruesse von der rosebud rez
der heimat der sicangu lakota oyate
lakotagirl

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13.08.2011, 20:47

Baby Friendly Hospital Initiative

Hallo "lakotagirl"

deine Schilderungen von der Rosebud Reservation zeigen ja deutlich auf, dass bezüglich der vier Schlüsselziele der LMIC Kampagne noch viele Dinge einer massiven Besserung bedürfen, so z.B. die von dir erwähnte schlechte Einkaufsmöglichkeit, aufgrund der allzu weiten Entfernung - und natürlich die Ermöglichung zum Erwerb ( für Alle ) von gesunden, bezahlbaren Lebensmitteln. Du hast in deinem Beitrag auch schon erwähnt, dass es jetzt schon teilweise Verbesserungen für
die Mutter - Kind Versorgung gibt.
Hierzu noch ein paar Informationen.

Ein bedeutender Teil der LMIC Kampagne wird auf einen gesunden Start bereits vor der Geburt eines Kindes gelegt. Die Gesundheit eines Kindes beginnt mit der Schwangerschaft und innerhalb des ersten Lebensjahres. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf das natürliche Stillen eines Säuglings gelegt, weil das Stillen sowohl die Mutter als auch den Säugling vor späteren Krankheiten, wie z. B. Übergewicht, schützen kann. Diesbezüglich wurde in diesem Jahr die > Baby Friendly Hospital Initiative < gestartet. In 1991 wurde durch die Welt - Gesundheits - Organisation die Baby Friendly Hospital Initiative gegründet. Baby Friendly Hospitals sind gesundheitliche Einrichtungen, welche werdende und junge Mütter mit einem zehn Punkte - Programm beraten und unterstützen, um ein möglichst erfolgreiches Stillen der Säuglinge zu ermöglichen. In 156 Ländern gibt es heute mehr als 200000 gesundheitliche Einrichtungen, welche sich dieser Initiative angeschlossen haben. In den USA gibt es derzeitig 114 solche Einrichtungen. Es ist das Ziel der LMIC Kampagne, bis zum Ende des Jahres 2012 vierzehn weitere staatliche gesundheitliche Einrichtungen zu befähigen, dieses Programm zu übernehmen.
Weiterhin sollen zwölf gesundheitliche Einrichtungen auf verschiedenen Reservationen ebenfalls bis Ende 2012 diesbezüglich befähigt werden. Zwei Einrichtungen stehen im >Indian Country < kurz davor, in dieses Programm befähigt zu werden,
das > Phoenix Indian Medical Center< sowie das >Fort Defiance Indian Hospital< Der offizielle Start der Baby Friendly Hospital Initiative erfolgte jedoch am 22. Juni dieses Jahres im > Northern Navajo Medical Center < in New Mexico. Diese Einrichtung arbeitet bereits länger erfolgreich in diesem Bereich, weil es eine enge Zusammenarbeit mit der > Navajo Nation Breastfeeding Coalition > gibt ( Breastfeeding - englisch für Stillen ) Ergänzend wurde jetzt auch eine entsprechende Broschüre zum Thema Breastfeeding herausgebracht, im Link inhaltlich ersichtlich :

http://www.womenshealth.gov/publications…can-English.pdf


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25.08.2011, 18:29

Der <Move Your Body< Tanz

Bereits im April dieses Jahres bekam Michelle Obama praktische Unterstützung für ihre Kampagne durch die sehr populäre Sängerin und Tänzerin < Beyonce < Diese schrieb einen von ihr berühmt- berüchtigten Songtext um und
gestaltete diese Musik zum > Move Your Body < Tanz um. Dieser Tanz ist speziell für Kinder und Jugendliche zugeschnitten, um sie zu einer physischen Aktivität zu bewegen. Während der diesjährigen Konferenz der > UNITY < ,
auf welcher mehr als neunhundert jugendliche, indianische Teilnehmer anwesend waren, war dieser Tanz ein Bestandteil dieses Events. Speziell hierzu war der indianische Schauspieler Chaske Spencer ( Twilight ) eingeladen,
wo er mit mehr als dreihundert Teilnehmern diesen Tanz gestaltete.

UNITY ( United National Indian Tribal Youth Inc. ) ist eine Organisation, welche seit mehr als dreißig Jahren mit indianischen Jugendlichen zusammenarbeitet, um in vielen Bereichen ( Gesundheit, Arbeit, Spiritualität, Tanz, Kunst u. a. ) das Leben in den jeweiligen Kommunen zu verbessern. UNITY ist heute in 35 US - Staaten sowie in Kanada tätig.

Anbei ein Video mit dem Tanz dieser Jugendlichen, während der Konferenz im Juli :

http://www.youtube.com/watch?v=T-LiumOVSgc

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b.bussard

unregistriert

7

27.08.2011, 15:58

RE: Der <Move Your Body< Tanz

...habt ihr schon mal unsere Kids angeschaut ? Hier sind die "Walmärkte" gleich um die Ecke - voll mit gesunder Nahrung. Und? - Die Kids werden immer dicker! Sie haben kein Bock auf Sport und kein Bock auf gesunde Nahrung und schon gar kein Bock richtig ,,Kochen,, zu lernren.
Kein Wunder - die meisten Eltern solcher Kinder leben es ihnen entsprechend vor!

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28.08.2011, 19:43

kulturelle Vorraussetzungen

Hallo "benny"

das Problem des Übergewichtes unter Kindern und Jugendlichen ist sicherlich in allen reichen Industriestaaten zu finden, es ist
eine Folgeerscheinung des doch so hochmodernen Lebens, mit all seinen Facetten. Die USA belegen dabei sicherlich einen
der ersten Plätze.

Bezüglich der Natives liegen die Ursachen jedoch etwas tiefgreifender. Die dominante Ursache für die überdurchschnittliche
Erkrankung an Übergewicht ( Fettleibigkeit ) Diabetes und deren Folgen unter den Natives war, ( man kann auch sagen, sie ist
es zumeist immer noch ) der Verlust der tradionellen Nahrungskette, verbunden mit einer mehr als hundert Jahre währenden,
indianerfeindlichen Politik der USA. Ein ganz prominentes und international anerkanntes Beispiel hierfür ist die Nation der
Tohono O`Odham.

Aus diesem Grunde ist das vierte Hauptziel der LMIC - Initiative besonders wichtig, die Befähigung der jeweiligen indianischen
Kommunen auf ihre spezifischen, traditionellen Lebensmittel, Lebensmittel, die für die einzelnen Angehörigen dieser Kommunen
bezahlbar sein müssen. Die Umsetzung dieses Zieles wird nicht nur neue Arbeitsplätze auf den Reservationen schaffen, sie wird
darüber hinaus zu einer Rekultivierung vieler Traditionen führen, welche mittlerer Weile aufgrund der fehlenden Vorraussetzungen
schlichtweg "eingeschlafen" sind.

Ungeachtet dessen findet man natürlich auch unter den Natives Personen aller Altersgruppen, welche, ganz gleich wie die jeweiligen
Rahmenbedingungen gegeben sind, nicht bereit sind, in irgend einer Form aktiv zu werden.

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12.11.2011, 20:01

PATHSTAR - Schwimm - Event

> PATHSTAR < ist eine gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, indianische Kommunen bezüglich der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens nachhaltig "wieder zubeleben" und zu inspirieren.
Diese Aufgabe wird u.a. durch eine Erlebnis- Pädagogik erreicht. Die Organisation arbeitet schwerpunktmäßig in der Pine Ridge Reservation.

Ein seit 2003 jährlich stattfindendes Schlüsselereignis ist das PATHSTAR Alcatraz Schwimm - Programm. In 2003 schwammen erstmals zwei Lakota von der Insel Alcatraz zum Strand von San Francisco. Die etwa 1, 2 Meilen lange Strecke erscheint zunächst als für einen guten Schwimmer durchaus zu absolvierende Barriere. Die in diesem Bereich recht niedrige Wassertemperatur sowie mehrere, gefährliche Strömungen bilden für Schwimmer jedoch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. In diesem Jahr durchschwammen zwölf indianische Schwimmer aus vier verschiedenen Bundesstaaten, darunter fünf Lakota, die Bucht von San Francisco. Nach einem nur sechstägigen Trainingsprogrammes fand das Ereignis am 17. Oktober statt.
Das Event stand in diesem Jahr unter dem Motto :

“Oyate kin nipi kte" ( Lakota ) "Damit die Menschen leben"

Eine der diesjährigen Teilnehmerinnen war die neunzehn - jährige Zolina Zizi ( Cheyenne, Arikara, Creek ) Wie alle Teilnehmer dieses Events, wird sie ihre gemachten "Erfahrungen" dazu nutzen, für eine zukünftige bessere Gesundheit ihrer Kommune zu agieren. Zolina ist sich um den gegenwärtig insgesamt schlechten Gesundheitszustand der Natives durchaus bewusst, so ist z. B. ihre Mutter, Großmutter und Tante von der Diabetes - Krankheit betroffen.

Anbei noch ein Link mit weiteren Informationen zum Thema: http://www.doi.gov/letsmove/indiancountry/PATHSTAR.cfm

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