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numutua

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21

20.12.2016, 17:52

Erik, danke für den Hinweis, musste ich doch nochmal nachlesen (ist schon ein Weilchen her, dass ich mich mit den Apachen beschäftigt habe) das mit der Lungenentzündung ist auch belegt insofern ist das bei Wiki korrekt (übrigens die übliche Sterbekrankheit zu der Zeit in dem Alter)
Ich will aber nicht glauben dass er betrunken vom Pferd gefallen ist (siehe Babarossa, das glauben auch einige bis heute nicht).
Daher suche ich dazu einen Nachweis (Wissen ist besser als Glauben)
Solange der Nachweis nicht vorliegt gilt für mich:
Achtet die Toten Freund wie Feind und sprecht nicht schlecht von Ihnen

old man

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22

20.12.2016, 18:00

hallo numutua,
(Wissen ist besser als Glauben)
Solange der Nachweis nicht vorliegt gilt für mich:
Achtet die Toten Freund wie Feind und sprecht nicht schlecht von Ihnen
DAS unterschreibe ich unbesehen :!: :!: :!:

old man
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23

20.12.2016, 18:41

Es gilt als erwiesen, daß Geronimo nach einem Besuch zu Pferde in der Ortschaft Lawton auf dem Rückweg vom Pferd stürzte und erst am nächsten Tage ( 12. Februar 1809 )
eher zufällig aufgefunden wurde, durchnässt und ausgekühlt. Hierdurch erkrankte Geronimo an einer Lungenentzündung, welcher er am 17. Februar gleichen Jahres erlag.
Dies wurde durch mehrere Apachen bestätigt, welche in den letzten Tagen an seiner Seite waren.

Morning Star
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numutua

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24

20.12.2016, 20:07

Danke

old man

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25

20.12.2016, 20:19

( 12. Februar 1809 )
Morning Star,

hast'e dir vatippt :?: sollte doch sicherlich 1908 heißen ;) :D

old man
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26

21.12.2016, 19:33

Oh, danke "Old Man" , natürlich war es nicht in 1809 , sondern im Jahre 1909 .

Gruß Morning Star
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27

22.12.2016, 00:47

Hallo numutua Hallo Old Man

@numutua Bio habe ich gelesen hier ,sollte man Obacht geben welche und vor allem ---Vor Ort Recherche tut giut

@ Old Man und numutua Achtet die Toten Freund wie Feind und sprecht nicht schlecht von Ihnen ,

es hat keiner von ihm schlecht gesprochen. Er war ein Mensch und seine Biographie ist einzigartig. Ist es Schlimm das er nicht den Tod eines Helden erlitten hat , was solls . Das ist doch ein winzige Randnotiz. Gerade das macht aus meiner Sicht den angeblich "schrecklichsten" doch zu einem normalen Menschen. ER ist nicht der grausame gewesen , er wurde durch die Erlebnisse zu dem was er war. Auch das er vor seinem Tod zur christlichen Kirche konvertierte wird auch selten erwähnt. Viel mehr finde ich ist interessant was seine "Gegner über ihm schrieben. Gen. Miles in seinen Erinnerungen:

He was one of the brightest, most resolute, determined-looking men that I have ever encountered. He had the clearest, sharpest dark eye I think I have ever seen, unless it was that of Gen. Sherman."

Er war einer der hellsten, entschlossensten und entschlossensten Männer, die ich je gesehen habe. Er hatte das klarste, schärfste Auge, das ich je gesehen habe, es sei denn, es war das von General Sherman.

" Ich hoffe ich habe richtig übersetzt.
Die Apachen Auseinandersetzungen wurden von beiden Seiten von einer Brutalität sondersgleichen geführt. Geronimo war der letzte Chefseines Clans angefangen mit angeblich 500 Kriegern aufgehört mit gerade mal 50 Kriegern Frauen und Kinder. Er hat das getan , wie es die Umwelt von ihm erfordert und aufgezwungen hat. Da zu gehört auch die grausamen Apachen Taktiken in Kampf - Auseinandersetzungen.

Übrigens war Geronimo nicht der letzte Apache der Wiederstand leistete. Bekannt sind Massai (Kampfgefärte Geronimos),und angeblicher Apachen Kid. Weiter erfolgten die letzten Überfälle kleiner Apachen-Gruppen bis 1930 auf Ansiedlungen und Auswanderer im Norden Mexikos.

Die „Apachen-Kriege“ (1850–1890) waren die längsten und kostspieligsten Kämpfhandlungen der USA im 19. Jahrhundert – neben dem Bürgerkrieg. Durch die hohen Verluste an Soldaten und Zivilisten, die Schwierigkeiten im Gelände, die Schnelligkeit, Schlauheit und Grausamkeit der Apachen und ihren verzweifelten und langandauernden Widerstand sind Sie den Amerikanern Bewußtsein geblieben.
Auch in dem Bewußtsein das die Grausamkeiten, wie der Gegener angewendet wurden um die Eingeborenen zu Domestizieren.
Dies führte auch zu der Einschätzung im Artikel unten.

Er war nicht der schrecklichste und Grausamste Eingeborene. Die gab es vorher und nacher . Geronimo war zu seiner Zeit der Zeitaktuellste erfolgreichste Staatsfeind Nr 1 der die US Regierung mit seinen Erfolgen herausforderte.


Es stand in der New York Times February 18, 1909

LAWTON, Okla., Feb. 17.--Geronimo, the Apache Indian chief, died of pneumonia to-day in the hospital at Fort Sill. He was nearly 90 years of age, and had been held at the Fort as a prisoner of war for many years. He will be buried in the Indian Cemetery tomorrow by the missionaries, the old chief having professed religion three years ago.

As the leader of the warring Apaches of the Southwestern territories in pioneer days, Geronimo gained a reputation for cruelty and cunning never surpassed by that of any other American Indian chief. For more than twenty years he and his men were the terror of the country, always leaving a trail of bloodshed and devastation. The old chief was captured many times, but always got away again, until his final capture, in 1886, by a small command of infantry scouts under Capt. H.W. Lawton, who, as Major General, was killed at the head of his command in the Philippines, and Assistant Surgeon Leonard Wood, today in command of the Department of the East, with headquarters at Governors Island.

The capture was made in the Summer, after a long and very trying campaign of many months, in which Lawton and Wood gained a reputation which will be long remembered in the annals of the army. Geronimo was at first sent to Fort Pickens, but was later transferred to Fort Sill. Until a few years ago he did not give up the hope of some day returning to the leadership of the tribes of the Southwest, and in the early years of his imprisonment he made several attempts to escape.

Geronimo was a Chiricahua Apache, the son of Chal-o-Row of Mangus-Colorado, the war chief of the Warm Spring Apaches, whose career of murder and devastation through Arizona, New Mexico, and Northern Mexico in his day almost equaled that of his terrible son. According to stories told by the old Indian during his last days, he was crowned war chief of his tribe at the early age of 16. For many years he followed the lead of old Cochise, the hereditary chief of the Apaches, who died in 1875 and was succeeded by Natchez, his son, who, however, was soon displaced by Geronimo with his superior cunning and genius for the Indian method of warfare.

After trailing the band led by Geronimo for more than ten years Gen. Crook would probably have captured him in 1875 had he not been transferred to duty among the Utes just as success seemed to be near at hand. For seven years after this the situation in the Southwest was the worst ever faced by the settlers. Crook was sent back in 1883. A large body of troops was placed at his disposal, and in a month he had succeeded in driving Geronimo back to his reservation, capturing him and his men on the Mexican border.

In 1885 Geronimo broke out again, and this time was surrounded by Crook in the Canon de los Embidos. But the Indians succeeded in slipping away, and Crook was removed and Nelson A. Miles placed in command. Miles had already gained a reputation as an Indian fighter, and while he did not exactly cut the field wires behind him to prevent interference from Washington, stories are told of the frequent disregard of troublesome messages.

Lawton and Wood were placed in command of the scouts late in the Summer of 1885. They asked permission to take a picked body of men into the hostile territory and endeavor to run down Geronimo. Gen. Miles finally sent them off with many misgivings. There followed months of privation and hardships which were never forgotten by the men who went with the two young officers. They were gone nearly a year, Gen. Miles often not knowing even where they were or whether or not they had been destroyed by the enemy. On the night of Aug. 20, 1886, the General was sitting at the telegraph instrument in the office at Wilcox, Ariz., waiting for dispatches, when the key suddenly clicked off the news that Geronimo and his men had been surrounded at the junction of the San Bernardino and Baische Rivers, near the Mexican border. Miles hastened there and met the chief on his way north under guard of Lawton. The old warrior was surrounded by about 400 bucks, squaws, papooses, and dogs. They had little else than their blankets and tent poles, and as Gen. Miles afterward stated in his memoirs, "The wily old chief had evidently decided to give up warfare for a time and live on the Government until his tribes gained sufficient strength to return to the warpath."

Gen. Miles writes: "Every one at Washington had now become convinced that there was no good in the old chief, and he was, in fact, one of the lowest and most cruel of the savages of the American continent." The people of the West demanded that he be not allowed to go back to the reservation. He and his bucks were accordingly sent to Fort Pickens and the squaws and papooses to Fort Marion, Florida. It was finally decided to keep Geronimo confined as a prisoner of war. His desire to get back to the West was so pitiful, however, that he was transferred to Fort Sill, where he spent the remainder of his days.

Gen. Wood tells an interesting anecdote of an incident which occurred one afternoon when he was guarding the old chief while Lawton went in search of his command, the location of which he had lost soon after the surrender: "About 2 o'clock in the afternoon the old Indian came to me and asked to see my rifle. It was a Hotchkiss, and he said he had never seen its mechanism. When he asked me for the gun and some ammunition I must confess I felt a little nervous, for I thought it might be a device to get hold of one of our weapons. I made no objection, however, and let him have it, showing him how to use it. He fired at a mark, just missing one of his own men who was passing. This he regarded as a great joke, rolling on the ground and laughing heartily and shouting, 'Good gun.'"

numutua

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28

22.12.2016, 18:02

Huskywolf, du hast Recht, ich denke, wir sind in unseren Meinungen nicht wirklich auseinander.
Hoffe wir treffen uns nächstes Jahr mal irgendwo auf`n Bier und ne Runde plaudern.

29

23.12.2016, 06:47

Hoffe wir treffen uns nächstes Jahr mal irgendwo auf`n Bier

sai mer net böss ;) aber die richtige antwort von den "meisten" "deutschen hobbyisten " ;) :D ;)
Pierre

ohne jäger kein wild /ohne gerber kein leder
ohne färber kein bunter stoff

30

23.12.2016, 11:28

Hallo Numutua

Sollte sich einrichten lassen wenn du auf dem Counzil auf der Week oder Powwow bist. Ich zahle das erste.

Nun noch zu deiner Frage ob das Belegt ist . Ja in einer Biographie wird davon berichtet und es gibt, nicht aus US Medien, sondern aus einem englischen Zeiungsartikel ein Erwähnung. Der Artikel ist von 2009 damit noch verhälnismäßig neu.

ONCE he led his braves in wild battles, taking on the US Cavalry with his steely defiance.Now, aged 80, he lay dead drunk in the lashing rain on the road outside Fort Sill, Oklahoma.This was the great Apache warrior Geronimo, who died 100 years ago this week shortly after being found.The tough, wily fighter, who had survived countless bloody encounters, had been finally felled... by pneumonia.

Hier der Link zum ganzen Artikel

http://www.express.co.uk/expressyourself…t-of-the-braves

Aus meiner Sicht schmählert das nicht sein Bild, jeder darf mal über den Durst trinken , die Folgen waren leider tragisch für Geronimo. Was mich ärgert , geärgert hat,sind fehl interpretierte Artikel wie der schrecklichster Indianner.

numutua

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31

23.12.2016, 17:48

sehe ich genauso, wobei er eh schon für die Zeit steinalt war, ich denke, da ist vom Pferd (oder vom Wagen) fallen und kurze Zeit später sterben duchaus besser als sabbernd im Stuhl zu sitzen, vielleicht wollte er ja sterben, vielleicht war er auch betrunken, sch.egal.
Ist alles nur vielleicht. Fakt ist, er hat sich Respekt mehr als verdient, ich denke, vor ihm und nach ihm hat es keinen Krieger auf keinem Kontinent gegeben, der eine deratig zahlenmäßig überlegene Armee solange in Atem gehalten hat.

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