Sie sind nicht angemeldet.

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

1

11.10.2008, 08:25

der "schrecklichste" Indianer

Eine der historisch wohl bekanntesten, indianischen Personen ist wohl Geronimo. Wie hatte ihn doch einst General (Bear Coat) Miles bezeichnet: >Geronimo ist der schlimmste, der schrecklichste Indianer, der je gelebt hat< Für Miles war derjenige Indianer der schlimmste, welcher den Amerikanern gegenüber den entschlossensten Widerstand leistete. Geronimos Kampfweise unterschied sich grundlegend von der Kampfweise anderer Apachen – Kriege, er begann den Kampf unabhängig von Mangas Coloradas, Cochise und deren Nachfolger. Sein Kampf dauerte auch noch an, nachdem diese Häuptlinge ihren Widerstand eingestellt hatten und andere Apachengruppen begannen, sesshaft zu werden und den Boden zu bearbeiten.
Geronimo war unbeugsam und unversöhnlich, er wurde zum Symbol für den letzten Indianerkrieg in Nordamerika. Worin lag aber der Grund für seinen andauernden Hass.
Geboren wurde er als Sohn einer Bedonkohe – Apachenfrau in einem Lager der Mimbreno am Gila River in 1829. Sein Name war >Goyathlay< (der Gähnende oder der Schläfrige)
Später wurde durch die spanische Verballhornung dieses Namens Geronimo daraus. Als er mit etwa siebzehn Jahren als Mann anerkannt wurde, heiratete er kurz darauf eine wohl hübsche Apachenfrau namens Alope, mit welcher er drei Kinder hatte. Zu jener Zeit lebten die Gruppen von Geronimo und Alope mit den Mexikanern in Chihuahua in Frieden und konnten sich in diesem Nachbarstaat frei bewegen. Hin und wieder besuchten diese Apachen die kleinen Städte Casas Grandes und Presidio del Janos, wo sie auf den Märkten ihre eigenen
Erzeugnisse gegen geröstetes Maismehl (Pinola) und andere Waren eintauschten. Diese Besuche waren auch den Mexikanern des Nachbarstaates Sonora bekannt. Dort herrschte damals in Gestalt des Generals Carrasco ein Diktator, welcher meinte, mit einem Überfall auf die verhassten Apachen seine Macht festigen zu können. Mit seiner Privatarmee rückte er widerrechtlich über die Grenze nach Chihuahua bis in die Nähe von Casas Grandes vor.
Dort ließ er das einige Meilen vor der Stadt befindliche Apachen – Lager auskundschaften.
Als die Männer in die Stadt gingen, um die Waren zu tauschen, überfiel Carrasco mit seiner
Armee das Lager, die Soldaten schändeten die Frauen, um sie anschließend samt aller Kinder umzubringen. Nur wenige der jüngeren Frauen wurden gefangen genommen, um sie später an
Plantagenbesitzer als Sklaven zu verkaufen. Nachdem Geronimo und die anderen Männer vom Markt zurückkehrten, fanden sie ihre Familien tot vor, Geronimo fand seine Mutter, die Ehefrau und seine drei Kinder…
Damals hat Geronimo geschworen, seine Familie bis zu seinem Tode zu rächen.
Der Mörder Carrasco überlebte seine scheußliche Tat nur wenige Monate, er war nach der
Untat sofort nach Sonora zurückgekehrt und wurde dort von seinen eigenen Leuten vergiftet.
Der Mord an den Apachen hatte seine Herrschaft nicht gefestigt, sondern sein eigenes Ende beschleunigt.
Geronimos Konflikte mit den Amerikanern begannen in 1861 am Apache Pass, als Cochise einer nicht begangenen Kindesentführung beschuldigt wurde, ab diesem Zeitpunkt kämpfte er auch unter Führung von Cochise und Victorio gegen die Amerikaner. Erst am 04. September in 1886 gab Geronimo endgültig den Kampf um die Freiheit seines Volkes auf.


Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

FeelingCrowWoman

Mitglied des Rates

Beiträge: 2 761

Wohnort: Alsace

Beruf: Altenpflege

  • Nachricht senden

2

11.10.2008, 09:02

Hallo Morning Star,

danke dir wieder für deine schöne Ausführung über einen, ja, der bekanntesten Indianer.

LG
FeelingCrowWoman ;)

Hier ist auch noch etwas in deutsch, zum nachlesen.
http://www.wilder-westen-web.de/hae008.htm

und hier
http://www.indigenouspeople.net/geronimo.htm
http://www.legendsofamerica.com/NA-Geronimo.html
http://odur.let.rug.nl/~usa/B/geronimo/geronixx.htm
»FeelingCrowWoman« hat folgende Dateien angehängt:
  • geronimo.jpg (73,12 kB - 254 mal heruntergeladen - zuletzt: 28.02.2014, 11:39)
  • geronimo1.jpg (58,81 kB - 257 mal heruntergeladen - zuletzt: 28.02.2014, 11:39)



Die beste Art, Konflikte zu lösen,
besteht darin, dem anderen Verständnis
und Respekt entgegen zubringen

Dalai Lama

rennus

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: Schwäbisch Hall

Beruf: selbst. Bäckermeister

  • Nachricht senden

3

11.10.2008, 10:09

Ai Morning Star

Ich muß Dir leider vehement wiedersprechen.
Bitte definiere "schrecklich" :.............
Der Wiederstandkampf der von Geronimo und seinen Apachen geführt wurde , wurde mit der gleichen Härte und Wiederstandskraft geführt wie die meisten der Indianerkriege.
Den Indianern wurde in dieser Zeit viel Leid und auch sehr große Grausamkeiten zugefügt und es ist doch nur verständlich wenn sie sich zum einen Ihrer Haut erwehren und zum anderen das Leid denen zurückzahlen die es vermeintlich verursacht haben.
Die Problematik an der Geschichte der Indianerkriege (oder aller Kriege) ist eben diese ,das es unter den Opfern nicht nur Krieger und Soldaten gab sondern Opfer in weitaus größerer Zahl unter den Zivilisten auf beiden Seiten.
Was bitte ist den schrecklicher als Dörfer zu überfallen , Frauen und Kinder zu schänden und zu töten. Wobei die wenigen "glücklichen" Überlebenden versklavt werden.

Ich möchte nicht als Oberlehrer gelten , aber ich bin immer bestrebt mir zuerst beide Seiten anzusehen.
um nun speziell auf Geronimo zu sprechen, gebe ich als "kleine Hausaufgabe" folgende Namen großer Häuptlinge.
Manche waren genauso "schrecklich" im Kampf , andere haben andere Wege begangen um Ihr Volk , Ihr Land und Ihre Lebensweise zu schützen.
Aber erbittert war der Kampf von allen.
Denn es ging um alles oder nichts.


Joseph Brant / Thayendanegea "die Bestie Brant"
Tecumseh , Pontiac , Black Hawk

Sitting Bull , Crazy Horse , Rain-in-the-face , Red Cloud , Gall

Black Kettle , White Antelope
Chief Joseph

Beispiel Pontiac
Pontiac schuf durch politische Verhandlungen eine der größen Zusammenschlüsse (Allianz) von Indianerstämmen und kämpfte gegen die britische Alleinherrschaft nach dem französisch-indianischen Krieg. Er besiegte und besetzte, außer Detroit , alle englischen Forts an den großen Seen.
Durch Intrigen wurde Potiacs Allianz jedoch zerstört und aufgesplittet.
2 Jahre nach seinem Aufstand wurde er im Auftrag eines Weißen Händlers durch einen Indianer getötet.


viel Spaß beim weiterbilden und schmöckern
gruß Rennus 8)

P.S. nehmt Eure Bücher, Googeln kann jeder :D :D :D :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rennus« (11.10.2008, 10:11)


rennus

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: Schwäbisch Hall

Beruf: selbst. Bäckermeister

  • Nachricht senden

4

11.10.2008, 10:23

Ai Ihr ALLE

einen hab ich ganz vergessen.

sucht Ihn und findet Ihn.

Steckbrief

Comanchen
Kriegshäuptling
Mutter Cynthia Ann
geb.1845

na dieser Mann hat einiges an Besonderheiten aufzuweisen
Schrecklich und dennoch vorrausschauend.

Who is Who ???

Gruß Rennus 8)

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

5

11.10.2008, 10:30

Erläuterung

Hallo rennus,

der Ausdruck > schrecklich < bezieht sich auf eine Bemerkung von
General Miles und ist am Anfang meines Beitrages nachzulesen.
Für Miles, der gegen mehrere Stämme kämpfte, war eben Geronimo
aufgrund seines unbeugsamen Widerstandes gegen die Amerikaner
der >schrecklichste< aller Indianer. Diese Bezeichnung Geronimo`s
sowie auch vieler anderer Häuptlinge, welche um die Freiheit ihrer Völker gekämpft haben, entspringt also nicht meinen Gedanken.

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

6

11.10.2008, 10:35

RE: Erläuterung

Der gesuchte Häuptling ist Quanah Parker

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

Spielgemeinschaft

unregistriert

7

15.10.2008, 09:16

Danke Dir, die angegebenen Seiten waren eine Fundgrube für mich.
Spielgemeinschaft

Beiträge: 811

Wohnort: Sömmerda

Beruf: Busfahrer

  • Nachricht senden

8

23.10.2008, 11:54

Geronimo bekam seinen Namen daher das Er am Tag des Hl. Hieronymus (span. Geronimo ) die span. Truppen an griff und gewann.
Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.
Karl Valentin (1882 - 1948 ) Münchner Querdenker und Wortkünstler

Und für das komische bin ich verantwortlich :D

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

9

23.10.2008, 22:53

Name

als einigermaßen sicher gilt, dass die Mexikaner/Spanier Mühe hatten, seinen indianischen Namen Goyathlay auszusprechen. Ob die Benennung Geronimo mit einem speziellen Ereignis in Verbindung steht, ist umstritten. Eine Variante bezieht sich z.B. auf den Angriff Geronimos auf den Ort Arispe, hier sollen die verzweifelten Mexikaner ihren Schutzheiligen >Gerome< angerufen haben. Weiterhin steht das Wort Hieronymus auch für tapfer, stark oder mutig.
Wirkliche Gewissheit ist hier wohl nicht mehr zu erlangen.

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

10

04.09.2011, 11:17

125. Jahrestag der Kapitulation

Heute vor 125 Jahren ergab sich Geronimo im Skeleton Canyon, Arizona, vor dem General Nelson A. Miles. Die Kapitulationsbedingungen,
welche seinerzeit bereits im März des Jahres 1886 mit General Crook ausgehandelt wurden, sahen eine Verbannung der Gruppe Geronimo`s
in den Osten ( Florida ) vor. Diese Verbannung war für einen Zeitrahmen von zwei Jahren angesetzt. Nach Ablauf dieser "Strafmaßnahme"
sollten die Chiricahua zurück auf die San Carlos Reservation gebracht werden. Entgegen dieser Vereinbahrung wurden hunderte Angehörige
der Chiricahua zunächst nach Florida verbracht, später nach Alabama und anschließend nach Fort Sill, Oklahoma. Die Chiricahua wurden bis
zum Jahre 1913 als Prisoners of War ( Kriegsgefangene ) gehalten. Geronimo durfte seine Heimat nie wieder sehen.

Nachfolgend ein paar Worte, welche Geronimo im März 1886 gegenüber General Crook äußerte :

„Ich möchte nun zu gerne wissen, wer es war, der den Befehl gab, mich festzunehmen und zu hängen. Ich lebte friedlich dort mit meiner Familie im Schatten der Bäume und tat genau das, was General Crook mir geraten hatte zu tun. Ich habe oft um Frieden gebeten, aber Ärger kam immer von den Agenten und Dolmetschern. Ich habe nie Unrecht ohne Grund getan, und wenn ihr von Unrecht redet, oder auch nur an Unrecht denkt, so tätet ihr besser daran, an das Unrecht zu denken, das ihr dem Roten Manne zugefügt habt, und das tief und weit wie ein Ozean ist, durch den niemand mehr waten kann, ohne darin zu ertrinken.
Mein Unrecht dagegen ist wie ein kleiner ausgetrockneter Bachlauf, den habgierige Weiße mit den Tränen meines Volkes gefüllt haben. Ich habe dieselben Weißen diese Tränen austrinken lassen, bis auf den letzten Tropfen, so dass ich wieder auf den Bach gehen kann, ohne meine Mokassins mit Unrecht zu nässen. Sagt mir, was daran Unrechtes ist! Ihr sagt selbst, dass ein Mensch, der einen anderen tötet, getötet werden muss. Seht, wie zahlreich der Rote Mann war, bevor ihr kamt, und seht, wieviele Rote Menschen ihr getötet habt. So dürft ihr nach eurem eigenen Gesetz heute nicht hier stehen, sondern müsstet alle tot sein, wenn Euer Gesetz wahrhaftig wäre!“

Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

11

17.12.2016, 19:56

Wer hat eigentlich den Begriff indianerkriege geschaffen???
Ich habe noch von keiner "Schlacht" gelesen und ich betrachte 35 oder auch 200 Krieger die umherziehen um sich zu wehren und Ihr Leben zu sichern nicht als Schlacht, selbst Custers "letzte Schlacht" war keine Schlacht, das war einfach nur ein Schwachsinniger, geltungssüchtiger, der dämlich genug war ein großes Sommerlager anzugreifen und die paar Soldaten die dabei drauf gegangen sind, sind wohl nix im Vergleich
zu dem Abschlachten ganzer Dörfer.

old man

Meister

Beiträge: 1 882

Wohnort: im Speckgürtel Berlins

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

12

17.12.2016, 23:44

numutua,
ich muß leider gestehen, daß ich deine Art hier zu schreiben, zu fragen, festzustellen, nicht immer so ganz verstehe. Und zwar insofern nicht, als daß ich offenbar nicht verstehe, was du eigentlich jeweils bezweckst.

Du bist ja nun kein "Milchbubi" mehr, vielmehr so um die oder gar schon Mitte 50. Du scheinst auch duchaus so einiges gelesen zu haben.

Also: was soll dann die Frage, Zitat: "wer hat eigentlich den Begriff 'Indianerkriege' geschaffen???"

Ganz einfache Antwort: das damalige "offizielle US-Amerika"; es waren die "Indian Wars", so wie später der "Mexican War", die beiden "World Wars", der "Korean War", der "Vietnam War" usw., usw.

und wieso hast du, Zitat "Ich habe noch von keiner "Schlacht" gelesen" nichts gelesen???
Als "Schlacht" wird seit alters her jegliche schwere kriegerische Auseinandersetzung zweier sich bekämpfender Parteien bezeichnet.

Bei den "Indianerkriegen" wurden jegliche "indianischen" Siege seitens des "offiziellen US-Amerika" als "Massaker" ("massacer") bezeichnet und jegliche Siege der US-Amerikaner (ob durch reguläres Militär oder durch Milizen usw.) waren "siegreiche Schlachten", wobei die englische Sprache eben nicht von "slaughter" (Schlacht), sondern von "fight" (Gefecht) spricht.

Vorstehendes ist von mir eine reine Tatsachenfeststellung und KEINE Bewertung :!:

old man
je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich!

numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

13

18.12.2016, 11:01

Danke Old Man,

du hast Recht, genau wie einige andere (Le Loup, Huskywolf) die mich in dem ein oder anderen Beitrag kritisiert haben
(zu Recht)
Vielleicht bin ich etwas zu aggressiv in meinen Kommentaren und erwecke den Eindruck Streit zu suchen.
Vielleicht gehen mir auch einfach zu viele Dinge auf den Sack, wenn es um glorreiche Indiander oder die bösen Wilden geht.
Ihr habt alle Recht, mit Eurem Fachwissen und deswegen bin hier hier, um das zu lernen.
Und Du hast natürlich auch Recht mit der Bezeichnung "Schlacht", aber genau das geht mir auf den Sack.
Die Geschichte, wir Weißen Besserwisser, egal ob Fehrenbach oder all die anderen, die "wissen" wer die Wilden waren.
Ich persönlich halte das Vernichten eines Dorfes mit 200 Einwohnern davon vielleicht 50 wehrfähige Männer nicht für eine Schlacht, sondern für Abschlachten. Ich persönlich erachte das umherziehen von 20 jungen Männern (schon geschrieben) nicht für einen Krieg.
Vielleicht will ich auch mal nur zum Nachdenken anregen.

14

18.12.2016, 16:37

Beim durchlesen der Artiel bin auf den Ursprung von Morningstar gestossen. Der Ausdruck schrecklich ist ja schon von Rennus angezweifelt worden und zurecht. Wenn man die Definition von Morningstar nimmt
" Für Miles war derjenige Indianer der schlimmste, welcher den Amerikanern gegenüber den entschlossensten Widerstand leistete" Hier sollten dann eine Liste Liste von Namen stehen Creazy Horse Chief Joseph
...
Ich denke mal das es sich hier um einen Übersetzungfeheler handelt, wie einiges im Artikel. General MIles bezog sich auf die hinterliegenden Auseinandersetzungen die mit einer unglaublichen Härte Brutalität und das von beiden Seiten geführt wurden. Auch der Feldzug war einer für die US Armee eine bis dato unbekannte Größe. Mit Hinterhalten und großen Menschlichen Anstrengungen , die nicht mit den bekannten Taktik Prärie Indianern vergleichbar waren.

Geronimos Kampfweise unterschied sich grundlegend von der Kampfweise anderer Apachen . Das ist auch falsch. Geronimo hat die , heute würde man sagen A- symmetrische Kriegsführung- Partisanenkampf für seine Zwecke perfektioniert, zumal er auch ein charesmatischer kluger Anführer (Gokhlayeh war unter den Chiricahua ein allgemein respektierter „heiliger Mann“) mit gewisser militärischer Weitsicht war.

""unabhängig von Mangas Coloradas und Cochise," ??????

Eigentlich, als Cochise starb, wurde er von dessen Sohn Naiche und wichtigen Stammesmitgliedern zum Kriegshäuptling gewählt.

er wurde zum Symbol für den letzten Indianerkrieg in Nordamerika. Das ist auch ein sehr persönliches Empfinden. Als Symbol für sein persönliches Recht sich Frei zu bewegen un zu leben. ja
Als Symbol wie man einen sogenannten Freiheitskrieg führt weniger. Apache“ wird oft zur Bezeichnung für „feindliche, kriegerische, räuberische Indianer“ gebraucht. Diese Lebensweise sollte beibehalten werden. Als Symbol für den letzen Wiederstand und Partisanenkampf dieser Lebenweise definitiv. Für jeden der im Guerillakampf ausgebildet wird, ein Vorbild, bis heute.
Weiter soll er eine Vision gehabt haben, in der ihm geweissagt worden ist,das er niemals durch eine Kugel sterben wird. Was auch passiert ist. Er ist an Lungenentzündung gestorben, die er sich geholt hat als er betrunken vom Pfred gefallen war und sich unterkühlt hat.

Später wurde durch die spanische Verballhornung dieses Namens Geronimo daraus. Erst ist er der schreckliche , dann wird der Name des schrecklichen verballhornt?

Viel mehr
Italienisch: kommt in Girolamo und Gerolamo, Geronimo vor und gehört zu Hieronymus---aus dem latain der Mann mit dem heiligen Namen was, wieder zu dem was Obercoyote geschrieben hat passen würde

Hier fehlt der Hintergrund für seinen :Worin lag aber der Grund für seinen andauernden Hass. Geronimo war unbeugsam und unversöhnlich.

Die spanische Regierung setzte Kopfprämien auf Skalpe für Indianer - Männer Frauen und KInder aus. Auf Grund der Lebensweise "feindliche, kriegerische, räuberische Indianer" waren die Apachen nicht sonderlich beliebt. Die Mexikaner setzten um ein Exampel zu setzten nicht nur Infanterie ein, sondern auch Artillerie. Geronimo musste das Gemetzel aus der Ferne selbst mit ansehen. Laut den Mexikanern gab es auf Grund des Artellerie Beschusses nicht viel zum Schänden
Dazu kamen auch später die Ausseinandersetzungen mit den US Amerikanern. Sein Leben war also nicht dazu angetan freundliche Beziehungen zu den Mexikaniern als auch US Amerikanern auf zu bauen.
Zu mal auch die Amerikaner nicht auf gute Beziehungen aus waren. Dies ist ein Kapitel für sich.

Mit seiner Privatarmee rückte er widerrechtlich über die Grenze nach Chihuahua bis in die Nähe von Casas Grandes vor.

Das haut geographisch nicht hin. Casas Grandes ist eine Stadt in der Region Chihuahua . Welche Grenze ist hier gemeint? Es gibt eine Stadt Namens Casa Grande Arizona, hier würde man die Grenze zur USA überschreiten.



Also diese Ungenauigkeiten sind mehr der Diskussion wert, als numutuas Ergüsse.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »huskywolf« (18.12.2016, 16:42)


numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

15

18.12.2016, 17:04

Ich empfehle das Buch von Geronimo

numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

16

18.12.2016, 17:18

Ich hab mal einige Fragen deren Antworten ich suche, vielleicht kann mir jemand helfen.

1. wer weiß etwas genaues über den Verbleib des Schädels oder Knochen von Geronimo im Zusammenhang mit der Sekte Skulls and Bones?
2. Wer weiß etwas über einen Frieden der Stämme in den südlichen Plains ca. 1840 (Comanche Apache, Kiowa-Apachen, südliche Arapaho und südliche Cheyenne?
3. Wer weiß wieviel Deutsche unter den Comanchen waren die mit Quanah Parker aufgaben ?
(Hermann Lehmann weiß ich)
Danke

  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

Wohnort: Nordthüringen

Beruf: Handwerker

  • Nachricht senden

17

18.12.2016, 20:39

Hallo Numutua,

hier eine kurze Antwort zu deinen Anfragen.

Zu 1. Dazu gibt es Kontroversen, die nur beantwortet werden könnten, sofern man das Grab von Geronimo öffnen würde. Das wird aber aus Glaubensgründen von den Apachen strikt abgelehnt.

Zu 2. Ja , die erwähnten Stämmen schlossen in 1840 Frieden , es war eine Folge der zunehmenden Einwanderung bzw. Eindringung weißer Siedler als auch umgesiedelter östlicher Stämme , welche eine bessere Bewaffnung besaßen. Durch den Frieden eröffnete sich diesen Stämmen neue Handelsmöglichkeiten für z. B. dringend benötigter Waffen um sich wiederum gegen die Eindringlinge aus dem Osten erwehren zu können.

Zu 3. Die Anzahl von Weißen kenne ich nicht. Herman Lehman ergab sich jedoch nicht mit Quanah Parker, es war umgekehrt. Parker wurde in 1878 ausgesandt, um Herman Lehman davon zu überzeugen, zu seinen noch lebenden Eltern zurück zukehren , was Lehman zunächst nicht glaubte bzw. ablehnte.

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

18

19.12.2016, 19:10

Danke Morning Star

numutua

Anfänger

Beiträge: 36

Wohnort: 58710 Menden

Beruf: Projektmanager, Maschinenbautechniker

  • Nachricht senden

19

19.12.2016, 20:02

Huskywolf, gibt es einen gesicherten Beleg dafür, das Geronimo erkrankte, weil er betrunken vom Pferd fiel?

Beiträge: 102

Wohnort: Im Berg, am Berg, und um den Berg herum

Beruf: ITler

  • Nachricht senden

20

19.12.2016, 21:14

Steht zumindest im Wiki, das er an Lungenentzündung starb

https://de.wikipedia.org/wiki/Geronimo
Erik - the master of desaster

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet
(Samuel Langhorne Clemens)

dye
dye
dye
dye