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cantetinza

unregistriert

21

19.08.2011, 15:43

So jetzt werde ich auch mal wieder aktiv und zeig mal meine Warclubs, alle von Originalen leicht abgewandelt
Otto
»cantetinza« hat folgende Dateien angehängt:
  • FILE0260,1.jpg (107,3 kB - 222 mal heruntergeladen - zuletzt: 29.12.2017, 18:11)
  • FILE0259,1.jpg (77,3 kB - 225 mal heruntergeladen - zuletzt: 29.12.2017, 18:11)
  • FILE0258,1.jpg (65,24 kB - 224 mal heruntergeladen - zuletzt: 29.12.2017, 18:11)

sakehanska

unregistriert

22

21.08.2011, 20:25

Hallo,

hat jemand zufällig nen detailiertes Bild von so einer elastischen Steinkeule?

Und weiß jemand wie stark die indianischen Bögen in etwa waren, und welches Holz man dafür verwendete (auf den Plains)? Bzw. wurden die ja verstärkt hab ich mal gelesen durch aufkleben von Sehen oder so.

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23

21.08.2011, 20:37

Für Bögen könnte man zum Beispiel Osage Orange nehmen, und diese dann mit einerm sogenannten Sehnenbacking verstärken. Natürlich gab es auch Hornbögen, allerdings eher seltener.

Möchtest du dir einen Bogen selbser bauen?

Gruß Stefan

FeelingCrowWoman

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24

21.08.2011, 20:41

Hallo sakehanska,

schau dir auch mal diese Threads

Köcher, Bögen, Pfeile

Bögen, Länge

LG
FeelingCrowWoman



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besteht darin, dem anderen Verständnis
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Dalai Lama

FeelingCrowWoman

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25

21.08.2011, 20:54




Die beste Art, Konflikte zu lösen,
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und Respekt entgegen zubringen

Dalai Lama

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26

21.08.2011, 21:02

Zitat

Original von sakehanska
hat jemand zufällig nen detailiertes Bild von so einer elastischen Steinkeule?


Hallo sakehanska,

hm, kenn zwar keine elastische ........... :) , aber schau doch hier mal rein meinste so was ?

War Club in Hammer Form

LG
FeelingCrowWoman



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Dalai Lama

Kiowa_Reenactor

unregistriert

27

22.08.2011, 09:42

Zitat

Original von sakehanska
Hallo,

hat jemand zufällig nen detailiertes Bild von so einer elastischen Steinkeule?

Und weiß jemand wie stark die indianischen Bögen in etwa waren, und welches Holz man dafür verwendete (auf den Plains)? Bzw. wurden die ja verstärkt hab ich mal gelesen durch aufkleben von Sehen oder so.



feeling hat dir ja schon einen link hinterlassen wo du auch bilder von steinkeulen hast.
die meißten bögen wurden wie cheyenne jüngling schon sagte aus osage orange gebaut. wenn du noch nie einen bogen gebaut hast dann übe dich lieber an heimischen hölzern,zumal sie billiger sind.
wenn du dich an harty wendest dann haste noch nem vorteil,sein buder baut hammerharte bögen und ....... wohnen ja nicht allzuweit von dir entfernt.
nordbogen baut auch gute bögen,somit sind beide ne gute empfehlung

28

22.08.2011, 10:04

Zitat

Original von Kiowa_Reenactor

[...]
die meißten bögen wurden wie cheyenne jüngling schon sagte aus osage orange gebaut. wenn du noch nie einen bogen gebaut hast dann übe dich lieber an heimischen hölzern,zumal sie billiger sind.
[...]


@ Kio

Die meisten Bögen waren sicherlich nicht aus Osage Orange, dafür war der entsprechende Baum viel zu wenig verbreitet (auf den Plains selbst eigentlich gar nicht). Das Holz war begehrtes "Importgut" und somit recht teuer. Am häufigsten dürfte daher wohl Esche verwendet worden sein, was mit Sehnenbelag einen mehr als akzeptablen Bogen abgibt und auch für den Anfänger im Bogenbau die vielleicht beste wahl darstellt. ;)

Ciao, Jens
Fragt man einen Mandan, so sind Orcas jenseits der Berge....!

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29

22.08.2011, 15:54

RE: Nadeln und Ahlen....

@ Elke

Doch kannten einige, so ist mir von den Cheyenne bekannt das dies unter der Bezeichnung, blaues Wasser machen schon taten, der genaue Ablauf dieser Zeremonie ist mir nicht bekannt aber das dabei Glas verwendet wurde schon( Grinnell), ebenfalls beschreibt Ewers (Man and Culture) bei den Hidatsa durchaus die Herstellung von Glasperlen, wenn Du Dir mal im einem Wikingerlager das mal anschaust durchaus vorstellbar, geringe Schmelztemperatur mit Blasebalg von einem Schmied erworben, möglicherweise sogar ein mobile Schmiede kein Problem, mein Schwagers Vater ( ein Kunstschmied, hatte früher sowas als er über die Dörfer zog) Glas gabe es zu Hauf ( Perlen so blau wie der Himmel ),
Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.
Karl Valentin (1882 - 1948 ) Münchner Querdenker und Wortkünstler

Und für das komische bin ich verantwortlich :D

harty

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30

22.08.2011, 15:58

Ulme, Rubinie (Akazie), Eibe und roter Wacholder usw. eignen sich zum Bogenbau. Da gutes Bogenholz auf den Plains Mangelware war wurde so manches Holz von verschiedenen Sträuchern verwendet. ;)
harty

sakehanska

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31

22.08.2011, 19:20

Danke für die Antworten.

@ FeelingCrowWoman, danke ja hat mir sehr geholfen. Ich habe irgendwo mal gelesen das die Griffe der Keulen zum Teil auch aus Weide gemacht wurden, daher das elastisch ;)

Die Frage zu dem Bogenholz war vielleicht unglücklich formuliert im Bezug zu dem was ich wissen wollte.

Mein Interesse ging hauptsächlich dahin, das ich gerne wissen würde wie "stark" so ein Bogen in etwa war, bzw. ob man und wie man die mit diesem Sehnenaufkleben verstärkt hat.

Ich habe selber 2 Bögen, einen mit 40 LB und einen uralten Holzlangbogen mit nur noch 23 LB und beide scheinen mir von der Kraft her kaum als Kriegswaffen geeignet. Daher die Frage nach der Stärke.

Grüße

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32

22.08.2011, 19:58

Bogenstärke

Einer der stärksten Bogen war der Elkhorn - Bogen der Nez Perce . In früheren Zeiten sollen auch einige Sioux - Stämme und Comanchen Elkhorn - Bogen benutzt haben. Die letzbenannten Stämme sollen bzw. haben Bögen aus Bisonrippen hergestellt.
Diese Bögen waren sehr lang und sollen eine noch höhere Reichweite gehabt haben als der Elkhorn - Bogen. Aufgrund der Länge dieser "Rippen - Bögen" wurden diese nach dem Eintreffen des Pferdes nicht mehr verwendet und konnten in späterer Zeit nicht mehr getestet werden, da es kein Exemplar mehr gab.

Gruß Morning Star
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
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33

22.08.2011, 20:03

RE: Bogenstärke

@ Sakehanska:

Ich habe selber einen osagebogen, der ca. 45 lbs hat und muss sagen ich könnte diesen vom Pferd aus durchaus als Kriegswaffe nutzen. Alleine das der Bogen kurz und handlich ist macht das ja aus.

gruß Stefan

harty

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Beruf: PC-Techniker

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34

22.08.2011, 21:20

@ Sakehanska,
wie stark ein Sehnenbelag (also eine Lage Sehne auf den gesamten Bogenrücken) die Wurfkraft des Bogens erhöht kommt auf die Stärke der gespleißten Sehne an. Je dicker die Sehne gespleißt wird um so stärker wird der Bogen. ;) Ich habe die Sehne auf ca. 0,5 cm gespleißt und der Bogen wurde pro Lage ca. 5 lbs stärker. ;)
harty

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