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1

31.01.2006, 21:32

Indianer und Tiere!

Die Indianischen Völker lebten in enger Verbundenheit mit der Natur. Sie verehrten und respektierten Sie und hatten auch somit ein enges Verhältnis zu den Tieren. Sie waren Ihre täglichen Begleiter, oder sie begegneten Ihnen auf Ihren Streifzügen und Jagdzügen als Nomaden. Die Tiere waren unentberlich für Ihr Fortkommen und für die Bedürfnisse des täglichen Lebens. Die Indianischen Völker achteten das Lebensrecht der wildlebenden und auch der gezähmten Tieren. Sie töteten nie mehr als unbedingt nötig war für Ihre Nahrungsbeschaffung. Auch sprachen sie ein Gebet am erlegten Tier und entschuldigten sich dafür, dass Sie es töten mußten. So gab es das Tiere man Tieren ganz bestimmte Kräfte und Stärken zusprach.
Einige Tiere wurden als heilig angesehen oder wurden sogar zum Stammestotem. Ich liebe die Natur und alle Geschöpfe, aber besonders hingezogen fühle ich mich zu den Wölfen. Ich bewundere Ihre Klugheit wie sie im Rudel Ihre Beute zur Strecke bringen. Auch den staken soziale Bindung im Rudel, die Familienverbundenheit. Die Ausdauer und die Kraft dieses Jägers.

Welche Tiere verehrt Ihr denn und warum?

Grüße von Hugo

2

01.02.2006, 08:21

Wölfe?

Ich wußte ja gar nicht dass du dich zu den Wölfen hingezogen fühlst...
Ich hingegen mag eigentlich keine Tiere, zumindest fühle ich mich mit keinem eng verbunden oder verehre welche besonders. Na klar kann ich keine Tierquälerei ansehen, wer kann das schon. Aber ich glaub eines töten könnte ich vielleicht auch, wenns drauf ankommt, kann das auch jeder!

Aber es gibt vielleicht ein paar Tiere, die ich schön finde! Zum Beispiel Sporpione, Krebse und Schildkröten. Diese Tiere drücken symbolisch irgendwie Stärke aus, mit ihren Schalen und Panzern... Und auch Schlangen sind schön, so elegant und gefährlich! Aber sonst fällt mir nix ein, vielleicht ist meine Abneigung auch in meiner Tierhaarallergie begründet oder die Tierhaarallergie ist in der Abneigung begründet?! Ich weiß es nicht! ?(

3

01.02.2006, 09:33

Ich liebe Spinnen- desto größer, desto besser----was soll das eigentlich jetzt bedeuten???

Gruß sendet Elke

4

01.02.2006, 09:52

RE: Wölfe?

Hallo Susel,
mich wunderts das Du keine Tiere magst? Ich erinnere Dich an Deine Geburtstagsparty, wie lieb Du da unseren Hund hattest, Du konntst da gar nicht genug von Ihm bekommen!

Grüße von Hogo

old man

unregistriert

5

01.02.2006, 10:01

ja tiere mag ich auch ...gekocht,gebraten,gegrillt usw.....

:D :D :D :D :D

old man

6

01.02.2006, 10:06

Zitat

Original von old man
ja tiere mag ich auch ...gekocht,gebraten,gegrillt usw.....

:D :D :D :D :D

old man


Du hast nicht zufällig eine Vorliebe für Hunde? :D

liebe Grüße benzi

old man

unregistriert

7

01.02.2006, 10:11

weder für hunde, insekten und der gleichen.

tier die ich mag ....Kühe, schweine, hasen, rehe, wildschweine usw. mensch benzi du weist doch was ich meine. :D :D :D :D :D :D

old man

8

01.02.2006, 10:24

Ich mag keine Kampfhunde - OK die Hunde können nichts dafür, aber die Besitzer. "Der will doch nur spielen."

9

01.02.2006, 10:24

Hallo

ja Tiere mag ich auch sehr.
Besonders selbstbewusste Hunde, die schnell Ihre Familie
zum Rudel machen und dort die Herrschaft übernehmen.
Ja und was hat der Mensch dem entgegenzusetzen ?

Viele Grüsse
Mary

10

01.02.2006, 10:28

Hallo Osage

ich glaube es gibt keine Kampfhunde - von Natur aus.
Aber wenn der Bestzer erst anders meint, kann jeder
Hund zum Kampfhund werden.

Also mir ist mal so ein ??Stefort Terrier " begegnet-
erst war ich sehr vorsichtig, doch der war so etwas von lieb
und verschmust. Das gibt es also auch.

Viele Grüsse
Mary

11

01.02.2006, 10:31

Zitat

Original von old man
weder für hunde, insekten und der gleichen.

tier die ich mag ....Kühe, schweine, hasen, rehe, wildschweine usw. mensch benzi du weist doch was ich meine. :D :D :D :D :D :D

old man


na Du offenbar nicht, ich dachte da an die Vorlieben die den DOG Soldiers ihren Namen gaben :D :D :D Ich will ja nur wissen ob ich meinen Hund im Auge behalten muss, falls wir uns treffen und Du am Abend was kochst. :D

liebe Grüße benzi

12

01.02.2006, 10:45

Zitat

Original von mary
Hallo Osage

ich glaube es gibt keine Kampfhunde - von Natur aus.
Aber wenn der Bestzer erst anders meint, kann jeder
Hund zum Kampfhund werden.

Also mir ist mal so ein ??Stefort Terrier " begegnet-
erst war ich sehr vorsichtig, doch der war so etwas von lieb
und verschmust. Das gibt es also auch.

Viele Grüsse
Mary


Hi Mary,

ich glaube das jeder Hund eine Waffe sein kann wenn die Besitzer ihn falsch erziehen. Ein Kampfhund ist für mich eine gezüchtete Rasse die von Körperbau und Wesen auf Waffe ausgelegt ist, aber auch so ein Hund kann
gut erzogen sein.

13

01.02.2006, 11:28

Hallo Osage

Du hast ja so recht.
Und Du kennst ja noch das Problem mit unserem "Kampfdackel"
nur weil er wahrscheinlich schlechte Erfahrungen mit Menschen
gemacht hat.
Das Problem hängt also am anderen Ende der Leine.

Die Frage am Anfang war wohl eine andere.
Und da denke ich, die Beziehung zu Tieren ist in unserer
Gesellschaft so künstlich, wie die ganze Gesellschaft.

Viele Grüsse
Mary

14

01.02.2006, 11:49

RE: Indianer und Tiere!

Zitat

Original von hugo
Die Indianischen Völker lebten in enger Verbundenheit mit der Natur. Sie verehrten und respektierten Sie und hatten auch somit ein enges Verhältnis zu den Tieren. Sie waren Ihre täglichen Begleiter, oder sie begegneten Ihnen auf Ihren Streifzügen und Jagdzügen als Nomaden. Die Tiere waren unentberlich für Ihr Fortkommen und für die Bedürfnisse des täglichen Lebens. Die Indianischen Völker achteten das Lebensrecht der wildlebenden und auch der gezähmten Tieren. Sie töteten nie mehr als unbedingt nötig war für Ihre Nahrungsbeschaffung.
Grüße von Hugo


OK -Mary du hast Recht dann schreib ich eben was zur Ursprungsfrage.

Merkwürdiges aus der Welt der Indianer Zitat aus Zeitschrift: GEOEPOCHE "die Indianer Nordamerikas"

In den Anfangszeiten funktionierte die Bisonjagd bei den Indianern meistens so: Krieger umzingeln eine möglichst große Herde und trieben sie auf einen Abgrund zu. Die wilden Rinder sprangen in den Tod, und die Indianer passten auf, dass keines entwischte - sie glaubten nämlich, dass ein überlebender Bison sämtlichen anderen Bisons der Welt sofort von dem Trick mit dem Abgrund erzählen würde. Natürlich kamen oft viel mehr Bisons um, als der Stamm braucht - manchmal ganze Herden. Die
Indianer schnitten sich in solchen Fällen nur die besonders leckeren Stücke ab, die Zungen zum Beispiel. Auch machten die Krieger sich nur selten die Mühe, einem Bullen das Fell abzuziehen, denn das Fell der Weibchen ist schöner und deren Fleisch schmeckt angeblich besser. Darüber, dass die Bisons oder die Hirsche oder die Biber aussterben könnten, machten sich die Indianer ( frühe Großwildjäger der Steinzeit) keine Sorgen. Ihrer Ansicht nach vermehrten sich die Bisons auf endlosen Weiden tief unter der Erde. Und jedes Frühjahr verließen sie ihre Unterwelt und schwärmten zu Millionen aus, wie die Bienen. Nein, an den Lagerfeuern der Comanchen wurde in der gesamten romantischen Geschichte wahrscheinlich kein einziges Mal im Geiste des Club of Rome über Nachhaltigkeit diskutiert. Den Indianern ist die Ökologie weitgehend schnuppe gewesen, sie interessierten sich nicht für Artenschutz oder ökologischen Landbau, sondern für Jagd, Kampfsport, Tanz und Fischerei. Sie waren in Wirklichkeit auch nicht ganz so tierlieb wie in dem Film "Der mit dem Wolf tanzt" . Die Indianer waren eben Leute wie wir: manchmal ein wenig egoistisch. Hin und wieder töteten sie die Bisons zum Spaß, aus Freude an der Jagd. Einfach so. Bei ihren Treibjagden arbeiteten sie oft mit Feuer, weil das Arbeit spart. Sie zündeten die Prärie einfach so an, und das Feuer ließen sie brennen, bis es irgendwann von selbst ausging. Als die Weißen auftauchten und waren oder Geld für Felle anboten, schafften es die Irokesen, den amerikanischen Biber in ihrer Region beinahe auszurotten. Wie aber sind die Indianer zu ihrem Ruf als Propheten der Ökologie gekommen? Was hat es mit der berühmten, herzzerreißenden Rede des Häuptlings Seattle auf sich - " wir sind der Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns"? Diese Rede ist 1887 in einer Zeitung in Seattle erschienen, verfasst hat sie der Schriftsteller Henry Smith, von dem die Welt ansonsten nicht viel weiß. Smith berief sich auf ein Gespräch, dass er angeblich 30 Jahre zuvor mit dem Indianerhäuptling geführt habe. Aufzeichnungen über dieses Gespräch gibt es nicht. Die Rede des Häuptlings ist wahrscheinlich eine Erfindung des weißen Mannes. Der Umweltschutz ist eben eine Reaktion auf die Umweltverschmutzung - solange es genügend Natur zu geben schien wie einst im Wilden Westen, sah fast niemand einen Grund, sich Gedanken zu machen. Heute aber sind viele Indianer tatsächlich engagierte Ökologen, und sie glauben selbst fest
an die mythischen Geschichten von ihren weisen Vorfahren, einschließlich der Rede von Häuptling Seattle. Eine besonders ketzerische Theorie hat der Botaniker Paul Martin in die Welt gesetzt. Angeblich haben die Indianer vor rund 11000 Jahren die nordamerikanischen Mammuts ausgerottet. Denn überall, wo im Laufe der Siedlungsgeschichte Indianer auftauchten, verschwindet bald darauf die Mammuts: Kann das wirklich Zufall sein? Die Bisonjagden beweisen schließlich, dass die Indianer bei der Jagd gern aufs Ganze gingen. Womöglich waren die Mammuts zu langsam oder zu dumm für eine dauerhafte Koexistenz mit den brutalen Indianern. Wie das ist mit den Theorien- sie lassen sich weder beweisen noch widerlegen. das, was die Indianer mit den Mammuts anstellten, nennt der Amerikaner Martin übrigens "Blitzkrieg". Wilde Bohnen und Nüsse galten bei den Indianern als Delikatesse. Man musste sie leider mühsam zusammensammeln - und darin war ein kleines Tier besonders geschickt. Die Indianer nannten dieses Tier die Bohnenmaus. Sie öffneten die Vorratshöhlender Mäuse und nahmen die leckeren Bohnen heraus. Ein wahrhaft realistischer Indianerfilm könnte deshalb zum Beisspiel auch den Titel tragen: " Der die Bohnenmaus bestiehlt."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Osage« (01.02.2006, 11:57)


Ciyo tauka nunpa

unregistriert

15

01.02.2006, 12:01

Leider wahr! Den "grünen" Roten gab es damals wohl nicht.

Aber desto trotz ist die besondere Verbindung zwischen Indianer und Tieren nicht zu leugnen. Sie waren eben ein Naturvolk mit einer Naturreligion. Und darin liegt, so denke ich, diese Verbindug begründet.

howling-wolf

unregistriert

16

01.02.2006, 13:20

RE: Indianer und Tiere!

Ich respekTIERE die Indianer sehr, denn sie sind wirklich großartig mit Tieren umgegangen...
Für mich gehören Tiere zu meinem Leben - ohne sie geht bei mir nichts... =)

Lg
howling-wolf

old man

unregistriert

17

01.02.2006, 14:41

@benzi,

kannst du beruhigt sein ich mag doch keine wau wau zum essen. hatten selber mal eine rennende handtasche :D :D :D :D auserdem habe ich noch einen patenhund also keine bange

old man

18

01.02.2006, 15:45

Ach Jungs...Ihr seit zum Knutschen!!!!

Übrigens @ Osage----

Seatles Pseudorede war gar nicht unbedingt der Auslöser des Öko-Indianer Gequatsches....

Der Spuk startet erst in den 1970er Jahren...Hippiezeit und so...

damals gab es einen Fernsehspot in USA.... Da fährt ein Indi (Iron Eye Cody) mit einem Kanu durch einen vollgemüllten Fluß zum Schluß zeigen sie ihn im Portrait mit ner Träne aus den Augen kullernd...

da fing der Wahn erst richtig los.... da haben sie dann auch Seatles Pseudorede herausgekramt, na usw...


Spannendes Thema... dazu gibt es übrigens auch ein Buch: The Ecological Indian- Myth and History- von Shepard Krech III, erschienen bei W.W: Norton and Company, London + New York, 1999


Gruß sendet Elke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elke« (01.02.2006, 15:59)


19

01.02.2006, 15:58

ansonsten denke ich... Tiere (zb Hunde, später auch Pferde) waren für die Indianer (zumindest einiger Stämme) Arbeitsmittel... und nix sonst!

Gruß E

Ach, da fällt mir noch ne Anekdote zum Thema Hund ein...

Irgendwann war ich auf nem kleinen Powwow im Westen- kleiner Platz, aber ne Menge Leute aus der Szene mit einigen teilweise recht großen Hunden.... u.a. hatte einer 2 Huskies mit...die dann aufgrund des Platzmangels und der fielen anderen Hunde das Wochenende im Auto zubringen durften (Tolle Tierliebe!!!!!)

Ich muß gestehen, nix gegen einen Hund, aber das war mir eindeutig zuviel... zumal ich an Indi-veranstaltungen es eh hasse, wenn zuviele Hunde da sind--- zumal einige Besitzer anscheinend meinen, das sie sich nicht wirklich um manches Problem ihrer Tiere kümmmern müßten---ich rede von Flöhen.... weil ich leider denen (den Flöhen) anscheinend zu gut schmecke und dann, gerade in den ersten Powwowjahren, immer solche nette mitbringsel wieder mit heim brachte... mittlerweile sind aber kaum noch Hunde, die zu Powwows mitgenommen werden...

Also ich auf der Veranstaltung- ziemlich angenervt von den Tieren...
unterhielt mich gerade mit jemandem ...wir brachten unsere Klamotten in eine Art Scheune- das Powwow fand auf einem Reiterhof statt- und war ansonsten ne reine Katastrophe...ist schon Jahre her..

Also wir unterhielten uns irgendwie tauchte schon wieder irgendwas kleffendes auf- das gekleffe den ganzen Tag ging einen auf den Keks... ich sagte zu demjenigen, mit dem ich mich gerade unterhielt..."Na, ums Mittagessen brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen...."

Plötzlich drehte sich die Dame, die vor mir lief... im übrigen glaube ich mich schwach zu erinnern , die ganz rechts auf dem Powwowbild- von dem ich immer noch nicht weiß, wos ursprünglich herkommt...

... sie drehte sich um und haute völlig patzig zu uns raus "Hier gibts keine Cheyenne!...." Und ich dachte nur...so ein Scheiß-wieder die falsche Klamotte eingepackt!

Gruß sendet Elke

20

01.02.2006, 17:16

Zitat

Original von Elke
Ach Jungs...Ihr seit zum Knutschen!!!!



Darauf kommen wir dann bei unserem nächsten Treffen zurück :D



liebe Grüße benzi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »benz« (22.05.2006, 00:22)


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