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21

04.12.2010, 03:11

Danke für die gute Zusammenfassung, Morning Star!

Den Machern von Into the West bewußte Geschichtsfälschung vorzuwerfen, um Unrwecht an den Indianern zu bagatellisieren halte ich allerdings für reichlich überzogen. Solche Serien sind bekanntlich keine historischen Proseminare. Entscheidend dürfte im Kern ja eher sein, dass die Sache mit der US-Flagge und der weißen Flagge an Black Kettle's Tipi im Film dargestellt, und zwar auf ne ziemlich dramatische Weise dargestellt wurde. Das Motiv wurde im Marketing sogar entsprechend ikonisiert und als Titelmotiv verwendet.

Was mich eher gestört hat war, dass anscheinend sämtliche Schlachtenszenen in einem Rutsch bei dem selben naßkalten März-Wetter gedreht wurden, also Fetterman Fight im Winter, LBH im Sommer usw. LBH war von der Darstellung her dann schon eher ein Ärgernis, da war vom Verlauf gar nichts zu erkennen.

LG
Flashman

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FeelingCrowWoman

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22

29.11.2011, 10:01

RE: Manche Wunden heilen nie

Zitat

Original von Morning Star

Vor einigen Jahren drehte der Filmproduzent Donald L. Vasicek einen Dokumentarfilm über Sand Creek. Zu diesem Dokumentarfilm wurden Nachkommen der damaligen Opfer befragt.


Hallo Morning Star,

hier noch was über das Thema, den Link hatte Lenu schon mal eingestellt. ;) :)

http://sandcreekmassacre.net/videos/

LG
FeelingCrowWoman



Die beste Art, Konflikte zu lösen,
besteht darin, dem anderen Verständnis
und Respekt entgegen zubringen

Dalai Lama

23

22.04.2012, 17:08

Sand Creek

Hallo
Ich verfolge das Forum sehr lange ohne mich zu Wortnzu melden weil ich hoffe das irgendwann jemand mal Kritik zu den Recherchen von Morning Star äußert. Anscheinend ist er bei euch so in Stellung das keiner Kritik außern will.
Sicherlich wird von meiner Kritikein Aufschrei der Entrüstung im Forum losgehen. Folgendes von welchem Standpunkt recherchiert Morning Star sehr einseitig.Seine Recherchen sin immer sehr von den bösenamerikanischen Einwanderern geprägt.Von den Fakten sind Sie natürlich wahr, aber es werden entscheidene FAkten auch bewußt oder unbewußt nicht wiedergegeben. Mir ist das schon bei Wounded Knee aufgefallen.
Wounded Knee war und ist ein entscheidener Punkt in der Emanzipation der Native Americans. Das der allseitsbeliebte Pferdeflüsterer eine Dokumentation
Incident at Ogellallah der die Geschichte sehr gut zeigt ist mal kurz hinten runtergefallen. Morining Star gerade Anfang der 70 Jahre mit ihrer Bürgerrechtsbewegung hat hier sehr viel bewegt und solidarisiert. Auch das die Bwegung bis in die UNO gegangen ist,und dort auch von den damaligen
sozialistischen Völkerbund nicht unterstützt worden ist, wäre auch der Nennung wert gewesen. Hier gibt es eine Menge im Sinne der Native Americans gerade zurücken. Nun zu Sand Creek.
Der Rang von Col. Chivington ist sehr umstritten. Auch die angebliche Armeeeinheithatte mehr Formen einer Bürgerwehr oder Milliiz. Ferner gab es etliche Befehsverweigerungen (z.B Silas Soule) Als politische Folge weigerte sich der Kongress der Vereinigten Staaten jedoch aufgrund dieser Vorkommnisse, die Forderung der Armee zu unterstützen, die Bevölkerung der Ureinwohner in den Great Plains auszurotten.
Das Chevington nicht verurteilt wurde hat mit den Paragraphen und den sogenannten Ehrencodexe der Armmee zutun.
Ich bitte Morning Star nicht so einseitig die Geschichte wieder zugeben und zu recherchieren.Die USA Administration und ihre Innen und Außenpolitik ist sehr sehr dikussionswürdig . Aber die so zu tuen als sein alle
Einwanderer und spätere amerikaner böse halte ich für sehr fragwürdig um nicht zu sagen hier wird aufgehetzt bzw kann zur Aufhetzung führen.
Schließlich gabes auch zwischen den hier geschilderten Grausamkeiten auch Handel Wandel. Wir haben die Möglichkeit seit dem Nidergang der kommunistischen Demagogie , die Geschichte ohne Vorurteile an Hand von Fakten zu recherchieren und zu bewerten. Das ist einer der gößten Errungenschaften die wir haben un die wir bewahren sollten.
Morning Star hier ein paar Stichpunkte für eine Recherche aus mal ganz anderer Sicht. Texas, Comanchen,deutsche Einwanderer, Volksfest.

24

23.04.2012, 12:19

@ huskywolf

Habe noch nie festgestellt dass Morningstar alle europäische Einwanderer als bösartig hinstellte oder so bezeichnete. Wie du selbst sagst, in seinen Berichten- die Fakten stimmen. Zu den Befehlsverweigerungen am Sand Creek: Angesichts der vielen getöteten Cheyenne u. Arapaho bin ich persönlich skeptisch von "etlichen Befehlsverweigerungen" zu sprechen. Wobei ich gerne einräume dass es einige gegeben haben mag. Mir ist bekannt dass es Leute gab die nicht mit dem Vorgehen der Armee und / oder Milizen einverstanden waren, auch unter den beteiligten Soldaten. Leider waren die ja wohl, wie die Geschichte zeigte, eher in der Minderheit. Sonst hätte es kaum Sand Creek, Marias River, Washita, Wounded Knee etc. gegeben. Ganz zu schweigen von regelrechten Hetzjagden im Osten u. in Kalifornien auf Indianer. Und das ist historischer Fakt ! Die Liste fängt eigentlich schon im Osten im 16. u. 17. Jahrhundert an. Aber ich will nicht abschweifen. Ich finde man kann Morningstar jedenfalls nicht vorwerfen er würde, direkt oder auch nur indirekt, "aufhetzen". Ich weiß aus eigenem Austausch mit ihm dass er ganz bestimmt nicht alle Leute, Indianer wie Weiße, über einen Kamm schert. Das ist meine Sicht. Ich bin dir aber auch dankbar dafür, auf das Thema mit den Comanchen u. den deutschen Einwanderern hinzuweisen. Hier kann es sich nur um die Geschichte der Gründung von Fredericksburg unter Baron v. Meusebach handeln. Unter ihm gab es einen ehrenvollen Frieden zwischen Comanchen u. den deutschen Siedlern, der nie gebrochen wurde. Und bis heute gibt es immer wieder Zusammenkünfte der Nachkommen. Der frühere Chairman der Comanchen, Wallace Coffey, war aus diesem Anlaß 2007 im Stuttgarter Lindenmuseum und hat darüber gesprochen.
Ich konnte ihn auch persönlich treffen und war beeindruckt von der Geschichte.
Dies zeigt auch einmal die andere Seite des alten Westens. Da hast du vollkommen recht.

Freundliche Grüße

Lenu

25

23.04.2012, 20:16

Hallo Lenu

Hier ist schon des Pudels kern.Dein Zitat:Angesichts der vielen getöteten Cheyenne u. Arapaho bin ich persönlich skeptisch von "etlichen Befehlsverweigerungen" zu sprechen.Zeigt ein bischen Voreingenommenheit. In dem Fall Sand Creek gab es eine komplette Verweigerung der regulären ArmeeCompany D der 1ste Colorado
Cavalery unter dem Kommando von Hauptmann Silas Soule.Später wurde er ermordet. Mann sagt das Chevington sich gerächt hatt. weil Silas Soule seine Gegenaussage vom dem einberufenen Kriegsgericht gemacht hat.der Ausgang des Kriegsgericht ist sehr umstritten hat aber zur Folge gehabt das: Als politische Folge weigerte sich der Kongress der Vereinigten Staaten jedoch aufgrund dieser Vorkommnisse, die Forderung der Armee zu unterstützen, die Bevölkerung der Ureinwohner in den Great Plains auszurotten.Sicherlich werden die Greultaten nicht rückgängig gemacht, aber,wenn mann die Geschichte von Sand Creek erzählt gehört das zu Vollständigkeit dazu. Die Zivilcorage einer ganzen Kavalericompany Dies fehlt bei Morning Star. Morning star erzählt aus meiner Sicht immer nur eine enge Sicht Indianer sind gut weisse sind böse und nicht den ganzen Rahmen der Geschichte. Aber gerade diese enge Auslegung seinerseits hat die Gefahr das einiges nicht dargestellt und damit eine anderer der nicht recherchiert und nur ließt andere Schlüsse zieht.
Wenn man gerade Geschichte wie Sand Creek erzählt gehören alle FAkten auf den Tisch. Sand Creek,hat wie Vietnam My Lei Empörung auch in Teilen der Amerikanischen Bevölkerung ausgeübt,das es kein revolutionäres Umdenken gegeben hat, liegt in vielen begründet,aber daran nagt die amerikanische Gesselschaft noch heute









Captain Soule, as commander of Company D, 1st Colorado Cavalry

Beiträge: 799

Wohnort: Sömmerda

Beruf: Busfahrer

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26

24.04.2012, 17:15

@ Huskywolf Du spricht mir aus dem Herzen,
:D :D :D Catlin war ein böser Ami, hat unendlich viele Bilder gemalt und hat Notizen gemacht :D :D :D


übrigens gib es Treffen zwischen Cheyenne und Amerikanern die Nachfahren ehemaliger Gefangener sind, und das wohl regelmäßig
Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.
Karl Valentin (1882 - 1948 ) Münchner Querdenker und Wortkünstler

Und für das komische bin ich verantwortlich :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »obercoyote« (24.04.2012, 17:15)


27

29.04.2012, 23:23

Hallo,

lest doch mal bitte erst den Beitrag von Morningstar, vom 29.11.10 - eine Frage der Ehre. Dort nennt er ausdrücklich die Offiziere die sich mit ihren Soldaten weigerten, Chivingtons Befehl zu folgen und die Indianer anzugreifen. Wohl übersehen, passiert schon mal. ;)

Lenu

28

30.04.2012, 20:34

Hallo Lenu

Hier geht eigentlich nicht um Personen,sondern um die Darstellung von Themen aus der amerikanischen Geschichte und dazu gehört auch die wiedergabe aller Punkte .So auch das das Massaker am Sand Creek die amerikanische Presse und Bevölkrung bewegt hat.Das eine Aufarbeitung der Geschichte ,selbst heute, nicht mit Gerechtigkeit für die Natives endet hat mit dem Amerikanischen Politik und Gesellschaft zu tuen. Selbst uns fällt es schwer sich mit unserer Geschichte auseinander zusetzten. Mir geht es hier um den Tunnelblick mit dem hier gearbeitet wird. Das geht schon los mit der der Metapher von den "dunkeln Kapitel der amerikanischen Geschichte" das sind Metaphern die ich schon eigentkich in Vergessenheit dachte.Wenn es danach geht ist die amerikanische Innen und Aussenpolitik nur dunkel, aber wir leben von der Dunkelheit. Aber hier immer den Zeigefinger strafend zu erheben find ich nicht besonders erquickend. Unsere Vorbilder sind hier gut mit der Politik der Emanzipation und Versöhnung seht gut unterwegs. Auch das fehlt bei Morning Star. Das man auf Ereignisse wie SAndCReek gegen das Vergessen hinweist ist vollkommen in Ordnung. Aber welche Perspektive gibt Morning Star den Leser mit? Die Grausamkeiten werden im Detail aus Sicht MorningStar geschildert. Aber was ist das Fazit? Was weiter auch nicht berichtet wird das viele Natives auch auf der Seite von US Armeeals Scout gekämpft haben. Gegen ihre eigenen Leute ,Stämme ,Clans usw. Ohne diese Scouts wären die US Armme wie Blinde im Minenfeld gewesen. Also Geschichte zeichnet sich nicht in gutoder böse sonder ist kompliziert. Sondern Begebenheiten müsse so genau wie möglich ohne Tunnelblick wiedergegeben werden.Auch immer strafend mit dem Finger auf die amerikanische expansionspolitik zu zeigen . Unsere Koloniale Politik war kurz aber ebenso grausam.Vielleicht sollten wir diese Begebenheiten als Mahnung an uns Hobbyisten verstehen, die Opfer nicht zu vergessen sondern unsere amerikanischen Vebündeten bei der Aufbereitung iherer Geschichte zu helfen um hier eine Versöhnung herbei zu führen.
Unsere Idolle machen uns das mit ihrer Beharlichkeit seht gut vor

29

30.04.2012, 21:08

Hallo Mornig Star

Komm bitte wieder runter und nimm Kritik an. Ich habe deine Beiträge sehr
verfolgt und lange gewartet. Aber gerade Wounded Knee hast sehr einseitig
beschrieben.Du hast hier einige Aspekte weggelassen. Gerade die Geschehnisse 1973 haben sehr viel in der Emanzipation der Natives bewirkt.
Auch die Geschehnisse von Sand Creek hast sehr gut wiedergegeben aber aus deiner Sicht . Deine Sicht hört mit der Schilderung der Grausamkeiten sozusagen auf. Die amerikanische Presse und Bevölkerung hat reagiert , Sie hat nicht so reagiert wir wie wir uns das wünschen. Diese Erklärung fehlt.
Erstaunlichweise ist das nicht im dunklen geblieben.
Übrigens ein Tipp zu Grausamkeiten in der amerikanischen Geschichte. Auch unsere Idole Helden waren auch grausam. Mann hat sich in den Konflikten auf beiden Seiten so aufgeputscht das man keine Gefangenen auf beiden Seiten gemacht hat. DIe Soldaten haben sich lieber erschossen als sich in die Hände des Gegners zu begeben.Daran kann man den Schluß ziehen das die Soldaten wußten was man gemacht hat,welche Vorkommnisse nicht vergessen werden. Bitte komm mir nicht mit ,die Amis haben angefangen.
Wer angefangen sage ich mal spielt sekundäre Rolle, wichtig ist wie man aufhört und mit den Schilderungen umgeht.Ein Fazit oder Perspektive für den Leser ist wichtig . Es reicht nicht eine Meinumg bzw Weltanschaung zu haben, weil man immer aus Sicht der Weltanschaung dann die Geschichte interprtiert. Wichtig ist das Ganze zu betrachten um verstehen zu können
was überhaupt amerikanische Geschichte ist. Denn zwischen der Politik der amerikanischen Administration und den eigentlichen Amerikanerin, Ureinwohnern und deren Leben liegen universen. aber gerade das ist interessant zu recherchieren auch wenn es nicht in die eigene Weltanschaung passt. Hier kann man trotzdem lernen.
Es geht hier nicht dich zu dikredtieren, aber deine Reaktion zeigt das ich richtig liege.

30

02.12.2012, 18:38

Einige Soldaten der Hundert - Tage - Freiwilligen verlangten, den Sohn von John Smith zu erschießen.

Sorry MorningStar hier liegt irgendwas Quer. Es gibt keine Soldaten auf 100 Tage Basis.
Was du meints sind Milltionäre oder sogenannte Privats und damit wird dann auch die Geschichte in Lot gerückt.Die sogenannte Colorado Kavallerie Einheiten und die erste New-Mexico-Freiwilligen-Kompanie unterstanden dem Gov. von Colorado. In dem Sinne sind es paramillitärischeinheiten, also sogenannte Millitizen.Sie als Soldaten zu deklarieren ist eigentlichen Sinne falsch. Millitzen können zwar auch Uniform tragen,sie sind deshalb aber keine Soldaten.
Hier konnten die sogenannten Vorort Freiwilligen auch besonders wüten da Sie an den Indianern einen privaten Rachefeldzug vornehmen konnten.

Mochi sah es in den Augen des Soldaten, was nun kommen würde, bevor er auch sie töten würde, wollte er sich noch an der jungen Frau vergehen.
Na ja MorningStar ist das deine freie Interpretation oder die des Authors ???
Ein bischen sachlicher Abstand wäre besser. Es soll doch eine Dokumentation sein.Richtig

Mochi gilt als die einzige indianische Frau, welche als wirkliche US - amerikanische Kriegsgefangene eingekerkert wurde.

Das ist richtig ,ist aber bezogen auf deinen Artikel nicht richtig, hier kommt es so als ob sie wegen des Verbrechens an der deutschen Auswandererfamilie als Kriegsgefangene verantworten muss. Das ist definitiv falsch.
Sie hat Sich den Kriegsgefangenen verdient weil Sie in offen Schlachten und Gefechten den Ruf als tapferer Krieger gegenüber der US Armee verdient gemacht hat.
Das ist ein großer Unterschied.

Eins noch, es ist sehr gut auf die Heldentaten hin zuweisen.
Du solltest auch versöhnliche Worte zum Abschluss für die Zukunft finden.
Unsere Vorbilder jenseits des Atlantiks leben das.

31

02.12.2012, 18:46

Sonntag, 29. April 2012
Generalkonferenz: Indianer predigt Buße
In der Geschichte haben Christen und Kirchen eingeborene Völker nicht immer gut behandelt. Mit einem bewegenden Bußgottesdienst hat sich die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) für das Unrecht entschuldigt, das methodistische Christen Ureinwohnern in aller Welt angetan haben.

Am 29. November 1864 überfielen Soldaten der US-Armee ein indianisches Dorf im heutigen Bundesstaat Colorado und schlachteten 165 Einwohner regelrecht ab. Vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen starben bei dem Überfall. Den Befehl dazu gab Oberst John Chivington, ein ehemaliger methodistischer Superintendent. Obwohl Details über das Blutbad bekannt waren, durfte Chivington 1868 in seiner Jährlichen Konferenz als Pastor auf Probe wieder anfangen.

Das Sand-Creek-Massaker ist nur ein Beispiel von vielen, das zeigt, dass auch methodistische Christen sich vielfach an Ureinwohnern versündigt haben. Die Generalkonferenz (GK) der EmK hatte 2008 deshalb 50.000 US-Dollar (ca. 38.000 Euro) bewilligt, um ein Forschungs- und Lernzentrum am Ort des Massakers zu unterstützen. Zudem wurde die GK-Kommission für christliche Einheit und interreligiöse Angelegenheiten (GCCUIC) damit beauftragt, für die GK-Tagung 2012 einen Bußakt vorzubereiten.

Bußakt für die ganze Kirche

Dieser Bußakt fand am 27. April statt. Dabei predigte der lutherische Pastor George Tinker, Professor für die Kultur und Religion amerikanischer Indianer und selbst vom Stamm der Osage, über Jesu Worte in Markus 1, 15: »Tut Buße und glaubt an das Evangelium.« Er brachte diesen Text in indianischer Weise in Zusammenhang mit dem Thema des Abends, der Heilung der Beziehungen der EmK zu eingeborenen Völkern: »Verstehe, dass du nicht mehr bist als irgendjemand anderes auf der Welt. Wir sind alle ein Teil der Schöpfung. Und für Indianer bedeutet das: Buße muss bedeuten: Leben in Harmonie und im Gleichgewicht mit allen Verwandten.« Tinker weiter: »Zu meinen Verwandten zählen Bisons und Eichhörnchen, Adler und Spatzen, Berge und Flüsse. All das sind meine Verwandten. Es bedeutet Leben in Harmonie und Gleichgewicht.«
George Tinker, der seine halbstündige Predigt ohne Manuskript hielt, betonte: »Nun können wir vielleicht beginnen, in etwas anderer Weise über Buße zu reden und die Macht des fortgesetzten Buße-Tuns zu verstehen suchen. Sie ist etwas, was eine Änderung des Lebensstils zur Folge hat. Eine Änderung unseres ganzen Seins. Wir müssen in Harmonie und Gleichgewicht leben. Wir müssen einige Dinge aufgeben, die für Amerikaner einen hohen Stellenwert haben.« Man könne nicht in Harmonie und Gleichgewicht leben, wenn man ständig damit beschäftigt sei, mehr Reichtümer anzuhäufen als die Nachbarn. »Das Problem ist: Wenn wir gegeneinander antreten, die meisten Reichtümer zu erhalten, kriegen andere mit Sicherheit viel zu wenig.« Dagegen müssten sich die Menschen dafür einsetzen, dass der Reichtum gleich verteilt sei.
Tinker: »Es gibt noch etwas anderes über das Verb bei Markus zu sagen: Das Verb ist 'metanoeite' (Buße tuend). Aber das Verb steht in der Mehrzahl.« Tinker fährt fort: »Es ist etwas, was wir zusammen tun müssen. Es mag noch nicht die Zeit für Versöhnung sein. Aber es ist Zeit, gemeinsam Buße zu tun.« Die Gottesdienstbesucher klatschen Beifall. »An dieser Stelle können wir sagen: Wir alle müssen Buße tun: Weiß und Schwarz, Indianer, Latinos, Asiaten. Wir alle müssen Teil des Buße-Tuns, Teil des Zurückgehens, Teil des Schaffens erneuter Harmonie und erneuten Gleichgewichts sein. Aus indianischer Perspektive müssen Harmonie und Gleichgewicht jeden Tag gelebt werden.«

32

03.12.2013, 23:29

Na dann zähle weiter die Toten, welchen Sinn und zu was dies führen soll , mußt du mal erläutern. Daran zu erinnern ist richtig,aber nicht so.
Das die Geschehnisse am Sand Creek ein Verbrechen waren ist schon damals bekannt gewesen

http://www.srf.ch/sendungen/tageschronik…n-am-sand-creek

Gut recherschiert und kurz und knapp erörtert

Bücherwurm

unregistriert

33

29.11.2014, 11:25

Heute ist der 150. Jahrestag des Sand Creek Massaker.

So what??? Sand Creek war ein Nasenwasser gegen das Kopf-Abschneiden und Kehle durchschlitzen, was heutzutage in Syrien und Irak passiert! Was ist mit Boko Haram in Nigeria? Und die Verrückten, die Studentinnen in den Tod prügeln? Und Quilli macht sich noch lustig über die, die vor dem Islam Angst haben, ein Glas Riesling hält er für schlimmer!

Das Sand Creek Massaker mag schlimm gewesen sein, aber wir sollten nicht die Proportionen verlieren! Wieviel unschuldige Opfer wurden beim Abschuss der MH-17 getötet? 298! Und das in unserem aufgeklärten Zeitalter der Humanität. Sand Creek waren es 163. Wer denkt an die zigtausende Zivilopfer im Irak und in Afghanistan??? Interessiert nicht, dafür "150. Jahrestag des Sand Creek Massakers". Was ist mit den fünfzigtausend Toten in der Schlacht von Gettysburg, ein Jahr zuvor??? Auch Weiße waren Menschen, nicht nur die Indianer!

Und wenn wir schon am Erinnern sind: wie war das mit dem Schießbefehl der SED, dem zwischen 421 und 1245 Menschen zum Opfer fielen, nur weil sie die Freiheit wollten, wie damals die Cheyenne und Arapaho? Und wie ist das heute? Genau in deinem Bundesland Thüringen schickt sich die Nachfolgerin eben dieser SED an, die Regierung zu übernehmen, mit den gleichen alten Tricks (Pervertierung des Landtagswahl-Ergebnisses). Schon vergessen??? Aber 150 Jahre Sand Creek, da wird noch daran erinnert, aber nur mal lächerliche 25 Jahre zurückerinnern, das ist nicht möglich.

Sorry, Morning Star, da platzt mir aber wirklich mal der Kragen! Übrigens nicht nur mir, schon Huskywolf hat dich letztes Jahr gefragt, was diese "Gedenkeritis" und dein Totenzählen eigentlich sollen. Sand Creek muss ein persönliches Trauma von dir sein, dass du es Jahr für Jahr hervorkramst. Was soll das??? Lass bitte die Kirch' im Dorf und Sand Creek in Ruhe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bücherwurm« (29.11.2014, 11:51)


  • »Morning Star« ist der Autor dieses Themas

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34

29.11.2014, 13:50

"Bücherwurm"

ich hoffe, deinem Wunsch entsprochen zu haben. Erstelle doch kurzfristig einmal eine Liste, über welche Themen hier - in diesem "Indianer - Forum" geschrieben werden darf oder soll.
Morgen-das ist der erste Tag vom Rest Deines
Lebens

FeelingCrowWoman

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35

29.11.2014, 17:40

Hallo,

durch das löschen, der Beiträge, ergibt dieser Thread keinen zusammenhängende Sinn mehr. Wir bedanken uns dennoch, für alle geschriebenen Beiträge.
Dieser Thread ist somit gesperrt und wird in den nächsten Tagen gelöscht.

In diesem Sinne
FeelingCrowWoman



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Dalai Lama

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