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21

27.03.2007, 11:02

Zu der Frage mit den Reitweisen.
Es gibt beim Reiten auch eher technische Dinge, wie zum Beispiel den Einsatz von Stimm-, Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen. Und das muss man schon lernen. Zum einen, weil wir eben nicht so viel Zeit haben, es über reines Ausprobieren hinzubekommen und zum anderen weil es einfach sinnvoll ist auf die Erfahrungen anderer zurückzugreifen, wenn man mit dem Reiten beginnt. Man kann ansonsten schon auch sehr viel falsch machen und im schlimmsten Fall das Vertrauen des Pferdes nachhaltig zerstören.

Diese rein technischen Dinge werden je nach Zielsetzung aber recht unterschiedlich gelöst. Bei der europäischen Dressurreiterei, geht es darum, einfach nur nach menschlichem Schöhneitsideal als Pferd-Reiter-Paar gut auszusehen. Da stellt man das Pferd zum Beispiel an die Hilfen, auch an Zügel, um es in die gewünschte Haltung zu bringen. Die Westernreiterei oder auch bestimmte spanische, französische Reitsstile sind dann eher Arbeitsreitweisen, zumindest ihren da noch erkennbaren Wurzeln nach.

Ich kenne aber durchaus Leute, die meinen, klassische Dressur im europäischen Sinne, sei eine ganz hervorragende Grundlage, um zum Beispiel beritten mit dem Bogen zu schießen. Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, habe aber die Erfahrung gemacht, dass es kaum was bringt, darüber zu streiten.

So war das mit den Reitweisen gemeint.

"Spiele" ist genauso nur ein zur Veranschaulichung gewählter Begriff. Mir ist schon klar, dass im Überlebenskampf weniger Platz für zweckfreies Tun ist. Spiele ist also mehr im Sinne von Training und Vorbereitung für die Anforderungen dieses Überlebenskampfes gemeint. Um dieses notwendige Training interessanter zu gestalten, nutzt man heute - und nutzte man sicher auch damals - "Spiele", bei denen man seinen Trainingsstand vergleichen oder auch das Zusammenarbeiten in der Gruppe üben kann.

Osage

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22

27.03.2007, 11:47

Zitat

Original von Olaf
"Spiele" ist genauso nur ein zur Veranschaulichung gewählter Begriff. Mir ist schon klar, dass im Überlebenskampf weniger Platz für zweckfreies Tun ist. Spiele ist also mehr im Sinne von Training und Vorbereitung für die Anforderungen dieses Überlebenskampfes gemeint. Um dieses notwendige Training interessanter zu gestalten, nutzt man heute - und nutzte man sicher auch damals - "Spiele", bei denen man seinen Trainingsstand vergleichen oder auch das Zusammenarbeiten in der Gruppe üben kann.


Ich denke das die Kieger ausreichend Zeit hatten und aus Spaß den Wettkampf untereinander suchten. Wie bei allen Spielen oder Pferderennen wurden auch hier Wetten abgeschlossen.

Pfeilspiel
Die Jungen spielten im Sommer das Pfeilspiel. Dazu schossen sie einen Pfeil in die Luft und rannten los, um vor diesem am Ziel zu sein.

Pfeilspiel
Dazu versammelten sich die Bogenschützen im Lager und schossen acht bis zehn Pfeile in die Luft. Der erste Pfeil wurde so hoch wie möglich geschossen. Dann mussten schnell die anderen Pfeile nachgeschickt werden. Sieger war, wer gleichzeitig die meisten Pfeile in der Luft hatte. Wie bei vielen Indianerspielen ging es oft um hohe Einsätze.
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Osage« (27.03.2007, 11:51)


23

27.03.2007, 18:37

hallo olaf,

was du als technische dinge bezeichnest, bezeichne ich eben als kommunikation. pferd muss nur wissen, wasde willst.
gibt wie so oft viele bgriffe für eine sache. =)

hallo osagepeter,

hab das buch dank chiefcrow auch =),

hatt mir da aber ein bissl mehr davon versprochen, aber net ganz schlecht :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kobold« (27.03.2007, 18:49)


Ironhorse

unregistriert

24

27.03.2007, 20:59

Hallo Olaf ,
die klassische deutsche Dressurreiterei - hierbei wird jeder Schritt des Pferdes vom Reiter bestimmt - ist meines erachten ungeegnet wenn man vom Pferd aus mit dem Bogen schießen möchte.
Fürs Bogenschießen benötigt man ein Pferd was selbstständig mitarbeitet und ohne weitere Hilfengebung in der gewählten Gangart, wie zum Beispiel dem Galopp bleibt.
Ich hatte eine Zeit lang Reitunterricht bei einer guter Western-Reitleherin, das hat mich gut vorangebracht.
Spinns, Rollbacks und Slidingsstops brauchen meine Pferde und ich nicht zu können. Schön ist aber wenn die Reiterrei nur mit Stimmhilfen, Gewichts- und Schenkelhilfen klappt.

Ich denke die Indianer waren sicher auch ehrer Freunde einer Reitweise, wo man mit wenigen, praktischen und einfachen Hilfen ausgekommen ist.

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25

28.03.2007, 00:40

Hey,

Jop da schließe ich mich Ironhorse an, habe auch ein Pferd und da ich auch manchmal die Hände voll habe und die Zügel nur hängen lasse vertraue ich auch auf Hilfen wie Gewichtsverlagerung Stimme und Schenkel.
Ich selbst habe die erfahrung gemacht je mehr Zeit man mit dem Pferd verbringt desto größer ist das vertrauen, dazu gehört nicht nur das eigentliche reiten sondern auch der sonstige Umgang.

Gruß Stefan

26

28.03.2007, 11:09

wäre natürlich der idealzustand; ein eigenes pferd und genug zeit, aber naja ;(

27

28.03.2007, 11:26

Sicher ist das wohl eine Frage des Begriff. Die Technik der richtigen Hilfengebung, angefangen bei einem ausbalancierten Sitz, der eine deutbare Hilfe erst ermöglicht, ist eher Technik. Die Anwendung/Abstimmung der Hilfen ist Kommunikation. Und die Übergänge sind fließend.

Das genannte Buch steht schon auf meiner Wunschliste. Mal schauen, ob es ein paar gute Anregungen und Ideen enthält. Ein Freund von mir, ein wirklich erfahrener Trainer, pflegt aber zu sagen: Reiten lernt man nur durch Reiten, den Umgang mit dem Pferd nur durch den Umgang mit dem Pferd usw.. Das stimmt zwar sicher nicht 100%. Aber es dürfte was dran sein.

Von diesem Pfeilspiel hatte mir Benzi schon mal erzählt. Habe es dann auch gleich ausprobiert und bin auf drei Pfeile gleichzeitig in der Luft gekommen. Mit 8 bis 10 Pfeilen in der Luft meinst Du doch sicher mehrere Schützen gleichzeitig, oder? Achso, beim Ausprobieren bitte nie senkrecht nach oben schießen. Das könnte - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge gehen.

Was die Ungeeignetheit der klassischen Dressur anbelangt, stimme ich - wie gesagt - voll zu. Erstaunlicherweise funktioniert es aber auch. Bin schon auf fremden, absolut klassisch ausgebildeten Pferden geritten und habe geschossen. Es wäre dennoch nicht meiner erste Wahl. Ich habe zwar als Kind klassisch begonnen, reite nun aber schon seit Jahren Western, allerdings ohne große Turnierambitionen. Na gut jetzt im April starte ich mal auf einem ganz kleinen, aber mehr um zu schauen, was das recht intensive Wintertraining gebracht hat.

Einen Indianer kann ich mir als Klassischreiter auch schlecht vorstellen. Andererseits hatte Benzi mal eine Sammlung unter den berittenen Schützen initiiert, für ein Kinder-Pferde-Projekt im Pine-Rigde-Reservat und da waren die gesammelte klassische Ausrüstung wohl am begehrtesten. ;) :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »niels« (28.03.2007, 11:31)


hugo

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28

28.03.2007, 11:51

Sekoh!

Ich sag immer "Viel zuleicht zu verfolgen!" :D

Grüße von Hugo
FREUNDE sind wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN, aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

Osage

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29

28.03.2007, 11:55

Hallo Niels,

man kann die Pfeile so zählen das das Spiel beendet ist wenn der 1 Pfeil wieder ankommt oder man kann eine Schußfolge mit z.B 8 Pfeilen machen und da den besten Wert ermitteln.

Gruss
This photo shows an Atsina dance Curtis did name "dance of the flight of arrows"
"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben"

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Osage« (28.03.2007, 12:33)


30

28.03.2007, 12:12

RE: Sekoh!

Zitat

Original von hugo
Ich sag immer "Viel zuleicht zu verfolgen!" :D

Grüße von Hugo


... aber verdammt schwer einzuholen. :D

Grüße von Niels

31

28.03.2007, 17:23

Also ich kann da nicht mitreden weil ich noch nie geritten bin :)

32

28.03.2007, 18:40

da wirds aber zeit :D :D :D :D :D :D

Kiowa_Reenactor

unregistriert

33

28.03.2007, 19:20

gopher
laß dich nicht überreden,von einer leiter stürzen ist besser als vom pferd,als wal nutze ich doch dann lieber die flusspferde,hehehe

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34

28.03.2007, 19:25

Hey Kio,

Gibt auch klene Pferde, da fällste nich tief lach,,, :D

Gruß Stefan

Kiowa_Reenactor

unregistriert

35

28.03.2007, 19:32

ja aber die brechen unter mir zusammen:P

36

28.03.2007, 21:02

wo du recht hast, haste recht :D :D :D :D :D :D :D

shire horse wär vielleicht was für dich, nur bissl hoch :P

aber paar kriegsnarben zum angeben und was erzählen gehören daz :Du.

ok, nach meiner offenen fraktur bin ich auch bissl ängstlich geworden ;(,

aber kein grund, um ganz aufzugeben ;)

Kiowa_Reenactor

unregistriert

37

28.03.2007, 21:08

oller schisser:D :P
wegen son bissl fraktur?man damals in deinen alten hielt mich keiner auf:D

38

28.03.2007, 21:15

Eine Bekannte flog mal vom Pferd direkt in den Holzzaun. Das gleiche Pferd setzte mich in einer - eigentlich ganz wunderbaren - Kehrtwendung ab. Und von den anderen Stürzen will ich gar nicht erst erzählen. Ich bleib bei den Hunden, die beißen wenigstens nur...

39

28.03.2007, 21:25

weiß ich doch kiolein!!! :tongue:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kobold« (28.03.2007, 21:27)


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40

28.03.2007, 23:07

Och meine hat mich bis jetzt fast nie (fast :D) abgesetzt. Die können ja alle wohl mal zicken aber bei meiner Falle ich auchnicht sonderlich Tief 1.53 reicht mir volkommen.
Natürlich ein buntes ^^


Gruß Stefan

dye
dye
dye
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