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27.09.2012, 22:04

St Josefs Indianer Hilfswerk ????

Hallo die Gemeinde .Hier sollen zwar unterstützenswerte Projekte gepostet werden, aber hier zur Warnung bzw um auch mal die Meinung der Gemeinde zu hören.

Angefangen hat es mit einer Buchbestellung bei einem gewissen Verlag. Seit der Lieferung bzw 14 Tage später kam dieser Bettelbrief von einer gewissen St.Josefs Indianer Hilfswerk e.V. Da in der Post oft allgemeine Anliegen derart vertreten ist ,staunte ich nicht schlecht über gezielte Anrede und vorallem Stamm und Thema stimmte auch überein. Da ich mich beruflich mit Internetmissbrauch beschäftige fing ich an zu recherchieren. mit folgendem Ergebnis:
Da ich öfters in Frankfurt /Main zu tun habe ging ich bei der Adresse vorbei.
Es handelt sich nur um einen Ableger von jener US-Organisation, der seinen Hauptsitz angeblich nur wenige Gehminuten vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt hat, ein grauer Flachbau im noblen Bankenviertel. Aber: An der angegebenen Adresse finde ich keine eigene Klingelschild für das St. Josefs Indianer Hilfswerk. Schließlich entdecke ich etwas unter dem Klingelschild von Service + Business Center GmbH und diese Firma vertritt laut Handelsregister andere Unternehmen inklusive das Hilswerk. Auf klingeln wird nicht aufgemacht trotzdem in den Büros gearbeitet wird. Weiter aber Recherchierbar ist aber, wie viel die eV- Führung der »St. Joseph’s Indian School and Missions« in den USA für ihren Einsatz erhält: Der Präsident des Vereins, Pater Stephen Huffstetter, verdient jährlich 75 000 US-Dollar, sein Geschäftsführer 160 000 Dollar, auf Anfrage Wise Giving Report der amerikanischen Verbraucherschützer des Better Business Bureau. Also Abzocke mit Hobbisten und deren Sympathisanten.
Finger weg .

Es gibt aber eine gut Recherche der Süddeutschen Zeitung die meine Fakten bestätigen und noch ausfürlicher recherscieren

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35713

Habt ihr ähnliche Post auf Bestellungen bekommen? Wie seht ihr den Missbrauch mit unserem Hobby

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »huskywolf« (30.09.2012, 18:15)


FeelingCrowWoman

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2

27.09.2012, 22:17

Hallo,

hier ist die dazu gehörige HP zum St.Josefs Indianer Hilfswerk e.V.

http://www.stjosefs.de/

LG
FeelingCrowWoman



Die beste Art, Konflikte zu lösen,
besteht darin, dem anderen Verständnis
und Respekt entgegen zubringen

Dalai Lama

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3

27.09.2012, 22:36

Hallo,

hier ein sehr interessanter Bericht auf YouTube

Bettelbriefe Geschäfte mit dem Mitleid on Vimeo

http://www.youtube.com/watch?v=yTZ4dG4aUN8

LG
FeelingCrowWoman



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nativegirl

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4

28.09.2012, 01:29

aber jetzt mal ohne misst :rolleyes:
jeder der indianer unterstützer oder spenden vereine besonders wenns um lakota geht..
setzt auf mitleid,schlimm ausschauende bilder,oder hoffnungsvoll/traurig dreinschauende kinder usw....
was nicht umbedingt der kompletten warheit entspricht,
aber klar! nur so spenden die leute,leutet mir schon ein ;).

was mich ehrlich gesagt trotzdem meist auf die palme bringt :rolleyes: X( :( :D!

mein freund und ich finden z.b. es gibt kein schöneren ort auf der welt um zu leben :D
er ist dort in pine ridge aufgewaksen...wir haben dort z.b. ein coffee haus,und ein pizza hut,was will mann mehr :] :D... nehh spass beiseite,

...die mitleids schiene ist doch bei allen so,die ich hier in europa schon kennenlernte....

also bei st. joseph..ich liebe deren geschenke,
leider bekomme ich keine mehr gesendet seit den letzten jahren :(
gespendet habe ich ehrlich gesagt nie,
war selbst viellll zu arm :rolleyes: ;)

ich weiss nicht ob die wirklich soooo schlecht sind wie hier dagestellt 8o ?(
ich persöhnlich mag das kristliche drumrum nicht und da kommt bei mir generell mistrauen auf,besonders in zusammenhang mit indigenen völkern.
muss nicht einzig bei st joseph sein!

ich denke,man sollte sie in usa besuchen,näher persönlich kennenlernen,die kinder treffen,ich denke erst dann kann man sich ein wahres urteil erlauben-meine meinung!

p.s.-traff ein paar leute von denen z.b. eine lakota/Dakota lehrerin,
wir waren uns gleich vertraut...ich mochte sie..

ich denke,
vieleicht für einige lakota gut die schule,und für andere nicht gut,
kommt auf den einzelnen drauf an ;0)
ich würde meine kinder nicht dorthin geben 8)

p.s.- ich würde mir eher vieleicht die americ.seite von st joseph anschauen!
ich weiss wer ich bin,
weil ich weiss, woher ich komme und was ich bin.
und weil ich begreife,
woher ich komme und was ich bin,
weiss ich auch, wohin ich gehe.

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »nativegirl« (28.09.2012, 01:49)


5

30.09.2012, 19:22

Hallo die Gemeinde

Ich habe mir eigentlich mehr Feedback versprochen. Schließlich kommentiert ihr immer fleißig die Geschehnisse der Geschichte wie böse die Einwanderer und die Regierung den Eingeborenen mitgespielt haben. Vielleicht liegt es an mir das mein Anliegen nicht deutlicher rübergebracht habe. Es kann natürlich sein das ihr das Hilfswerk und seine Praktiken gut findet.
Hier noch was zur Auffrischung und Gedankenanstösse.
Spenden ist gut . Hilfe geben auch. Aber die Hilfe muss auch bei den Hilfsbedürftigen ankommen. Die Personen die Spenden verwalten sollten nicht 60-70 % daran verdienen, was hier der Fall ist. Ferner gibt es hier Aspekte die zu berücksichtigen sind, die woanders zutreffen, hier aber nicht.
1. Die USA und deren Reservate für EIngeborene sind nicht die Sahel Zone. Die Eingeboren sind nicht durch Naturkatastrophen,Dürren, ausbeiben von Regen etc zu dem geworden was es heute ist. Hinter den USA steht ein führendes Wirtschaftssystem.Das Hilfswerk eV tut politisch und juristisch nichts um die eigentlichen Ursachen zu bekämpfen.
2 Es ist kein einziger Eingeborener Im Vorstand. Seit 1927 sollte es auch aus den Reihen der Indianer Nachwuchs geben die Bildung haben.
3 Der Geschäftsbericht zeigt keine Einnahmen und Ausgaben. Enthält nur Eigenwerbung und Prolemik. Wenn mann aber forscht,in den USA müssen die Vorstandsmitglieder die Gehälter offenlegen,kommen stolze Zahlen zum Vorschein. Auszug jährlich 75 000 US-Dollar, der Geschäftsführer 160 000 Dollar. Toller e.V.
4. Die Geschenke in den Briefen kommen nicht mal aus dem Reservat, sondern zum großen aus den Werken Chinas bzw anderen Ländern und werden durch Spendengelder finaziert. Warum das wenn man die Profisvorort hat.
5. Sämtliche Aussagen dritter sind negativ,selbst in den USA wird gewarnt.
6.Der Schaden der hier angerichtet wird, mit dem verkaufen von Adressen und Daten. Dies hat schon kriminellen Charakter, da Aufforderungen zum Datenschutzcharakter nicht beantwortet werden.

Wie gesagt ich hatte mehr Feedback erwartet. Damals hatte man profitgierge Indianeragenten, Spekulanten,diverse Chivingtons ,Custers, Sharidians, krumme und korrupte Governeure ,Regierungsagenten die die Indianer betrogen haben.
Hier wettert ihr und postet herunter was das Zeug hält und wie böse den Indianern mitgespielt wurde. Aber hier sind die profitgierge Indianeragenten, Spekulanten,diverse Chivingtons ,Custers, Sharidians, krumme und korrupte Governeure ,Regierungsagenten der Gegenwart. IhreWaffen sind nicht mehr die siebente Kavallerie mitt Kanonen und Gatelings sondern heute wird dies subtiler geführt. Mann gehtauch noch an die Symphatisanten heran und drückt auf die Tränendrüse die die eigenen Politiker verursacht haben. Keine Geschichtaufbereitung,das schadet dem Geschäft.
Ein Teil Indianer werden hier wieder vorgefühert und das Erbe ihrer Generationen wird in Mitleid und Spenden verramscht. EIne Hilfe zur Selbsthilfe findet nicht statt.
Wir als Hobbyisten können die Welt nicht verbessern, aber wir können gegen die Angehen die unsere Vorbilder immer noch über den Tisch ziehen. Dies muss jeder mit sich selbst abmachen. Schweigen heist aber Zustimmung.

@ FeelingCrowWoman ich brauche keine Links sondern Stellungsnahmen zu dem Thema
bzw. Antworten auf die Fragen die gestellt worden sind.

@Nativegirl das ist genau die Meinung mit der der Vorstand von St Josefs e.V braucht und mit der er Kasse macht.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »huskywolf« (30.09.2012, 19:38)


nativegirl

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07.10.2012, 01:59

@Nativegirl das ist genau die Meinung mit der der Vorstand von St Josefs e.V braucht und mit der er Kasse macht.

------------------------------------------------
naa hör mal huskywolf :rolleyes: ...............

habe denen ja immerhin nie gespendet!
warum sollte ich auch...hatte nie das gefühl und sowieso eh das geld dazu nicht ;)
selbst wenn ich geld hätte würde ichs nicht tun,
ich habe da meine eigene meinung zu solchen oder ähnlichen europäischen spenden organisationen betreffend uns lakota.

so zum beispiel finde ich hilfe zur selbsthilfe gut.
sowas was komplett in lakota hand ist,und wo man persöhnlich weiss das die gelder nicht irgendwo versickern letztendlich ! ;) ;)
was ja bei den Lakota männekins öffters vorkommt gelle?!.. :D

alles andere bringt nichts!!und die leute werden nicht selbstständig,
ganz im gegenteil...
im zoo bekommen die tiere ihr futter auch jeden tag hingeschmissen,warum dann noch anstrengen...you know... :( ;)

P.S.-und für mich gibt es da noch einen gewaltigen unterschied-was ich zu trennen weiss,
zwischen jemanden privat-persöhnlich mögen,
und eben die organisation unterstützen für die diese persohn arbeitet gegen bezahlung/jobmässig!
ich weiss wer ich bin,
weil ich weiss, woher ich komme und was ich bin.
und weil ich begreife,
woher ich komme und was ich bin,
weiss ich auch, wohin ich gehe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nativegirl« (07.10.2012, 02:04)


old man

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7

07.10.2012, 11:29

@
nativegirl,

hiermit hast Du den Nagel exakt auf den Kopf getroffen! 8) :]

Hilfe zur Selbsthilfe - das ist es! Man muß keinem "sogenannten Indianer" vorschreiben, was für ihn gut ist.

Aber da auch sie nur Menschen sind, wie alle anderen auf diesem Planeten auch, haben sie eben auch ihre Schwächen und Stärken - wie alle anderen auch!
Gerade die Machtkämpfe zwischen den einzelnen Fraktionen bei den Lakota sind ja inzwischen fast "sprichwörtlich". ;( :(

Somit hast Du absolut recht, wenn Du meinst, es sei das beste, direkt und ganz perönlich zu helfen! Zumal man da genau helfen kann, wo es "brennt".

old man
je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich!

8

07.10.2012, 21:05

@ Nativegirl hören tue ich hier schlecht lesen aber geht ganz gut.

Ich stimme dir sehr mit Hilfe zur Selbsthilfe zu. Dein erstes Posting hat sich anders lesen lassen.
Dein PS stimme ich da da nicht so ganz zu. Oft wie hier bei diesem Hilfswerk werden die Menschen und ihre Gutmütigkeit ausgenutzt. Da ist schwer zu unterscheiden. Selbst Leute die sich engagieren werden von diesen und soch ähnlichen Verbrechern hinters Licht geführt.

hugo

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28.10.2015, 14:06

Grüße aus der Vergangenheit.

Hi, Leute ich habe Gestern einen seltsamen Brief bekommen. Ob da mehr als nur Abzocke dahinter steckt? Adressiert an meine Privatadresse (bezw. unsere Impressum) nur Cherokee-Friends Hilfswerk in Marieney. Da bin ich jetzt mal gespannt was da noch raus kommt.

LG Hugo
FREUNDE sind wie STERNE am Himmel.
Oft kann man sie nicht SEHEN, aber es ist gut zu WISSEN,
dass es sie GIBT.

dye
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dye
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